InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Mitteldeutsche Zeitung: Charlie Hebdo
Streit in Deutschlandüber Änderung des Blasphemie-Paragrafen

ID: 1159692

(ots) - Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen
Katholiken, Alois Glück, hält nichts davon, unter dem Eindruck des
Attentats auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" den
Blasphemie-Paragrafen zu ändern. "Es gibt keinen Sinn, die Ereignisse
in Paris zu instrumentalisieren für eine Debatte, die man, wenn man
sie überhaupt führen will, aus einer solchen Situation herauslösen
muss", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe). "Insgesamt hat der Paragraf nur eine ganz begrenzte
Wirkung - wenn überhaupt. Denn die Praxis zeigt, dass es kaum möglich
ist, zu entsprechenden Abgrenzungen zu kommen." Glück fuhr indes
fort: "Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber ein gewisser
Respekt vor anderen Kulturen und Religionen wäre durchaus auch ein
guter zivilisatorischer Standard." Der FDP-Vorsitzende Christian
Lindner hatte sich für eine Streichung des Blasphemie-Paragrafen
ausgesprochen. Die CSU hingegen möchte ihn verschärfen.
Gotteslästerung und Religionsbeschimpfung sind in Deutschland nach
Paragraf 166 Strafgesetzbuch strafbar, wenn dadurch die öffentliche
Ordnung gestört wird.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200




Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  LVZ: Maas ruft zur Unterstützung der friedlichen Muslime im Kampf gegen gewaltbereite Extremisten auf Thüringische Landeszeitung: Nazijargon als Vorbild -
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.01.2015 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1159692
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Halle


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 148 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Charlie Hebdo
Streit in Deutschlandüber Änderung des Blasphemie-Paragrafen
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Sachsen-Anhalt kann wichtige Justizposten nicht besetzen ...

Schwerwiegende Formfehler führen dazu, dass Sachsen-Anhalt mehrere seiner wichtigsten Justizposten nicht besetzen kann. Gleich drei Auswahlentscheidungen mit besonderer Bedeutung wurden von Gerichten gestoppt, wie die in Halle erscheinende Mitteldeu ...

Alle Meldungen von Mitteldeutsche Zeitung



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 93


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.