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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Goldhandel der AfD / Titel: Tricksen hat viele Gesichter

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(ots) - "Könnten Rumpelstilzchen und Goldmarie aus
Grimms Märchen Parteimitglieder werden, würden sie der AfD beitreten.
Denn die hat ein märchenhaftes Modell entwickelt, um ihre
Parteifinanzen aufzubessern. Widerwillig muss die
Bundestagsverwaltung nun anerkennen, dass dieses Geschäftsmodell
legal ist. Bundestagspräsident Norbert Lammert will das aber nicht
hinnehmen. Nach seiner Ansicht widerspricht der schnöde Goldhandel
dem Geist des Gesetzes, wonach mindestens 50 Prozent der
Parteieinnahmen aus eigener Kraft erwirtschaftet werden müssen. Das
war die Idee, als die Abgeordneten der etablierten Parteien diese
Regeln aufgestellt haben. Doch hat sich außer manchen Neidern in der
CDU/CSU auch nie jemand an den Geschäften der SPD gestört, die mit
ihren Verlagsbeteiligungen noch immer schöne Gewinne einstreicht."



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




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Datum: 21.11.2014 - 17:34 Uhr
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