Wirtschaftsförderung muss allen Unternehmen zugute kommen
(PresseBox) - "Wer Unternehmen die Zeitarbeit nimmt, der nimmt ihnen die Möglichkeit rasch und unbürokratisch auf Auftragsspitzen und saisonale Schwankungen zu reagieren. Gerade Industrieunternehmen brauchen diese Flexibilität, um im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Wir appellieren deshalb an die Landesregierung, die Investitionsförderung nicht vom Anteil der Zeitarbeit abhängig zu machen." So kommentierte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die neuen Kriterien für die gewerbliche Investitionsförderung.
Aus Sicht der IHK wird durch das Vorhaben der Landesregierung eine Branche in Verruf gebracht, die im Saarland 8.000 Menschen beschäftigt und sich längst als regulärer und unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitsmarktes etabliert hat. Missbrauch der Zeitarbeit ist kaum noch möglich. Dazu haben nicht zuletzt sinnvolle gesetzliche Regelungen etwa zur Verhinderung von "Drehtüreffekten" beigetragen. Zudem haben die Tarifpartner wichtiger Industriebranchen Verfahren beschlossen, die eine Annäherung der Bezahlung von Zeit- an Stammarbeitnehmern innerhalb von neun Monaten vorsehen. "Moderne Zeitarbeit ist gute Arbeit. Sie ist voll sozialversicherungspflichtig, sichert Stammarbeitsplätze und bietet insbesondere geringqualifizierten Arbeitslosen die Chance, Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu finden. Es gibt keinen Grund, ihren Einsatz durch geringere Investitionskostenzuschüsse zu bestrafen", so Klingen.
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Datum: 20.11.2014 - 15:13 Uhr
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