Mitteldeutsche Zeitung: zu Dschihad-Tourismus
(ots) - Was die drei Teenagerinnen aus einem Vorort von
Denver antrieb, sich dem IS anzuschließen, darüber kann nur
spekuliert werden. Denkbare Motive reichen von einer Identitätskrise
der jungen Muslima, die sich in der säkularen Gesellschaft nicht
angenommen fühlen. Es könnte sich auch um Faszination mit der
angeblichen Reinheit der Lehre der IS-Anhänger handeln, die sich als
Kämpfer einer gerechten Sache darstellen. Auch die Rebellion gegen
das Elternhaus kommt in Frage. Glücklicherweise endete die Reise der
US-Dschihad-Girls auf dem Frankfurter Flughafen mit einem
Rückflugticket in die USA. Vermutlich dürfte dieser Ausgang des
fragwürdigen "Abenteuers" besser sein als das, was die Mädchen in
Syrien erwartet hätte.
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Hartmut Augustin
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Datum: 22.10.2014 - 18:44 Uhr
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