Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Frankreich
(ots) - Internationale Kritik an ihrer Sparpolitik ist die
Bundesrepublik gewöhnt. Doch Macrons Vorstoß ist aus diplomatischer
Sicht ungewöhnlich. Schließlich will die französische Regierung etwas
von Deutschland und anderen europäischen Ländern. Sie will eine
weitere Ausnahme vom Stabilitätspakt und dessen Defizitregeln. Dafür
muss sie aber selbst etwas bieten und kann nicht Forderungen an
andere stellen. Offensichtlich wollte Macron auch seinen Widersachern
demonstrieren, dass sich Berlin und Paris trotz allem auf Augenhöhe
begegnen. Im Gespräch ist ein anderer Deal, über den sich reden
lässt. Dabei sagt Frankreich verbindlich und konkret Reformen zu. Im
Gegenzug erhält es noch einmal Aufschub für die Haushaltssanierung.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat jedes Interesse, die Reformkräfte
in Frankreich zu stärken, statt sie durch übertriebene teutonische
Härte zu schwächen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 20.10.2014 - 20:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1124023
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 133 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Frankreich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




