Rheinische Post: Vorbilder für die Welt
(ots) - Das Nobelpreiskomitee, so hört man, hat sich
schwergetan dieses Mal. Wen soll man auch auszeichnen mit dem
Friedensnobelpreis in einer Zeit, in der blutige Konflikte die
Schlagzeilen beherrschen, in der Terror und Bürgerkrieg ganze
Regionen verwüsten? Am Ende haben die Juroren viel
Fingerspitzengefühl bewiesen. Mit der pakistanischen Schülerin Malala
Yousufzai und dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi
wurden zwei tapfere Kämpfer für die Rechte der Kinder ausgezeichnet,
die noch dazu aus zwei Ländern stammen, die sich bis heute in
latenter Feindschaft gegenüberstehen. Eine Entscheidung voller
Symbolik also, vor allem aber eine exzellente Wahl. Beide Preisträger
sind Vorbilder für uns. Nie haben sie aufgegeben, immer sind sie
ihren Überzeugungen treu geblieben. Sie sind für Kinder eingetreten,
die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft und stets die ersten
Opfer von Krieg und Extremismus. Besonders Malala, die - selbst noch
fast ein Kind - von Taliban schwer verletzt wurde, steht heute für
die Botschaft: Die Fanatiker dürfen nicht siegen!
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Datum: 10.10.2014 - 19:19 Uhr
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