Mitteldeutsche Zeitung: zu Beamten und Pendlern
(ots) - Für rund 137 000 Sachsen-Anhalter beginnt jeder Tag
mit dem gleichen Ritual: Sie steigen in Auto, Bus oder Zug und
verlassen das Bundesland, um zur Arbeit zu kommen. Das sind 16,5
Prozent aller Beschäftigten. Über diejenigen, die mehr als 40
Kilometer innerhalb des Landes pendeln, gibt es keine Zahlen. Wenige
sind es mit Sicherheit nicht. Angesichts dessen mutet es zumindest
weltfremd an, wenn Polizisten in Sachsen-Anhalt maximal 40 Kilometer
zur Arbeit pendeln wollen. Mit welcher Begründung? Weil ihr Job
besonders wichtig, stressig, gesellschaftlich bedeutsam ist? Aber was
sagt man dann Gefängniswärtern, Krankenschwestern und Lehrern? Rasch
wird klar, dass die Forderung nach einer pauschalen
Kilometerbegrenzung von Teilen der Polizei absurd ist.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 09.10.2014 - 19:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1119678
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 90 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Beamten und Pendlern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




