Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Steuerzahlerbund
(ots) - Der Vorwurf der Geldverschwendung ist schnell
ausgesprochen, besonders dann, wenn es um Steuergeld geht. Man sollte
jedoch nicht jeden vom Steuerzahlerbund aufgelisteten Tatbestand
skandalisieren. Wer plant, macht Fehler, wer investiert, kann auch
mal aufs falsche Pferd setzen, das ist im Privaten genauso wie in der
Wirtschaft und bei der öffentlichen Hand.
Ein Skandal ist allerdings, was sich seit Jahren rund um den Bau-
und Liegenschaftsbetrieb (BLB) ereignet. Immer wieder verteuern sich
Projekte um viele Millionen Euro, werden Planungsfehler bekannt, ist
von Korruption die Rede. Und die Politik? Schiebt das Problem auf die
lange Bank eines Untersuchungsausschusses.
Bezeichnend für die fahrlässige Unbedarftheit war jüngst die
Äußerung des ehemaligen NRW-Finanzministers Helmut Linssen (CDU) in
ebenjenem Ausschuss. Er habe als zuständiger Minister beim
Amtsantritt im Jahr 2005 den BLB im »ziemlich schwierigen Zustand«
vorgefunden. Grundlegend geändert haben er und andere Verantwortliche
seitdem jedoch nichts. Das darf nicht sein. Die Politik muss endlich
handeln.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 07.10.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1118388
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bielefeld
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 116 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Steuerzahlerbund"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




