Mitteldeutsche Zeitung: zu Einstellung Ermittlungen gegen linkes Lager/Dresden
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(ots) - Der Vorgang ist auch peinlich, weil die Ermittler
bei den Gedenk-Krawallen 2011 wirklich Himmel und Hölle in Bewegung
gesetzt haben, 55 000 Handynutzer in der Dresdner Innenstadt
ausspähten und über 900 000 Daten abgriffen. Ein Riesenaufwand, um
linke Gewalttäter zu stoppen. Und am Ende: heiße Luft. Es bleibt der
Eindruck von Ermittlern, die auf der linken Seite sehr gründlich
alles und jeden verfolgen, während rechts von ihnen jahrelang und
unbemerkt die NSU-Mörder durchs Land ziehen konnten. Das ist das
Unerträgliche an der Geschichte.
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Hartmut Augustin
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Datum: 22.09.2014 - 18:05 Uhr
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