Mitteldeutsche Zeitung: zu Schottland
(ots) - Die Autonomie-Bestrebungen der Schotten ebenso wie
der Katalanen, der Flamen oder Südtiroler sind die Quintessenz
politischer Fehler der Vergangenheit. In vielen zentral regierten
EU-Ländern werden die Regionen als politische Größe vernachlässigt.
Das führt zu Geringschätzung, ja politischer Bevormundung. Dass
Abspaltung, Eigenständigkeit oder gar Trennung vom "Mutterland" immer
nur die zweitbeste Lösung sein können, stimmt zwar. Aber vielen
erschien sie das einzige Mittel, um sich aus der politischen
Zwangsjacke zu lösen. Was Premier Cameron nun an Autonomie anbot -
eine Aufwertung der Selbstverantwortung aller britischen Regionen -
hätte längst vollzogen werden müssen. Nicht nur in Großbritannien.
Auch in Rest-Europa. Die Menschen wollen zwar Europäer sein, aber vor
allem Rheinländer, Sachsen-Anhalter, Schotten oder Katalanen.
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Datum: 19.09.2014 - 18:14 Uhr
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