Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Pkw-Maut
(ots) - Geradezu manisch hält die CSU an ihren
Maut-Plänen fest. Was sind die Gründe für das Beharren der
Bayern-Partei an einem Projekt, gegen das der Widerstand groß ist?
Die Pkw-Maut mag im Koalitionsvertrag stehen, aber deswegen ist sie
nicht heilig. In diesen Tagen verfestigt sich der Eindruck, dass
Horst Seehofer zunehmend irrational handelt. Bayerns
Ministerpräsident hat die Landtagswahl ganz sicher nicht nur wegen
seiner Maut-Kampagne gewonnen. Doch genau davon scheint er überzeugt
zu sein. Vielleicht handelt es sich um ein rein bayerisches Problem,
weil die gebührenpflichtigen Straßen im benachbarten Ausland fast
direkt vor der Tür verlaufen. Bundesverkehrsminister Dobrindt hat
vorgerechnet, was ihn eine Fahrt von Bayern an den nur drei Stunden
entfernten Gardasee an Maut gekostet hat: 64 Euro. Urlauber aus
Nordrhein-Westfalen, die eine dreimal so lange Anreise haben, kämen
kaum auf die Idee, wegen der Maut in Österreich und Italien im
Gegenzug Straßengebühren auf deutschen Straßen zu fordern. Im Sinne
der Regierung muss die CSU ihre Geisterfahrt stoppen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 08.09.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1105385
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bielefeld
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 99 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Pkw-Maut"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




