Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ukraine-Konflikt
(ots) - Krieg und Frieden: Alles ist möglich im
Ukraine-Konflikt. Das überraschende Aufeinanderzugehen des Kiewer
Staatschefs Petro Poroschenko und des russischen Präsidenten Wladimir
Putin lässt hoffen. Mehr nicht. Immerhin reden beide miteinander.
Kiew zieht ganz offenbar seine Truppen zurück und Russland behauptet,
es sei ohnehin nicht auf dem Kriegsschauplatz Ostukraine präsent.
Jeder Tag ohne neue Tote ist ein guter Tag. Allerdings kann sich das
ganze Manöver auch wieder als Finte oder ziemlich tumbe Täuschung
herausstellen. Putin braucht Entlastung unmittelbar vor dem
Nato-Gipfel in Großbritannien. Poroschenko wird gleichfalls seit
langem von den westlichen Mächten heftig gedrängt einzulenken. Beide
verbindet eine Bringschuld, aber niemand weiß, wie es kommende Woche
weitergehen wird. Deshalb ist es auch richtig, dass die Europäer
ihren Weg zu einer weiteren Verschärfung der Sanktionen gegen
Russland fortsetzen. Sie müssen die Strafmaßnahmen nicht sofort
umsetzen, sie können sie auch auf Halten stellen. Wichtig ist, dass
der Preis für weitere Gewalt klar ist.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 03.09.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1103536
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bielefeld
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 94 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ukraine-Konflikt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




