Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine
(ots) - Eigentlich hätten sie ihre Ankündigung von
verschärften Strafen für Moskau längst wahr machen müssen.
Andererseits wissen sie, dass ein solcher Beschluss die Spirale der
Eskalation in Gang setzen würde, von der niemand weiß, wer sie wann
und wie wieder stoppen wird. Ganz davon abgesehen, dass man sich mit
politischer Konsequenz in dieser Frage am Ende selber schadet. Denn
nicht wenige Staaten brauchen den russischen Markt für ihre
wirtschaftliche Stabilität. Im Zweifel sind Steckdosen, aus denen
russischer Strom fließt, einem Regierungschef immer noch lieber, als
wenn dort wegen des Kampfes für politische Wert das Licht ausgeht.
Mit anderen Worten: Man sollte die Erwartungen an diesen EU-Gipfel
nicht zu hoch schrauben. Eine Drohung, die Moskau zur Einsicht
bringt, ist nicht in Sicht.
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Hartmut Augustin
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Datum: 29.08.2014 - 18:54 Uhr
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