Mitteldeutsche Zeitung: zu Irak und deutschen Waffen
(ots) - Es ist eine historische Entscheidung, die in ihrer
Tragweite mit jener der 90er Jahre vergleichbar ist, als die
Bundeswehr erstmals zu Kampfeinsätzen ins Ausland aufbrach. Dabei
sind die Risiken offen-sichtlich: Niemand kann kontrollieren, was mit
den Waffen geschieht, wenn sie einmal im Nordirak angelangt sind. Es
gäbe nur einen Weg, diese Risiken auszuschließen. Die deutschen
Waffen müssten in den Händen deutscher Soldaten bleiben. Und hier
zeigt sich die ganze teuflische Logik der Debatte um Waffen und
Militäreinsätze. Jeder Schritt zieht einen anderen nach sich. Wir
sind halbherzig und lassen andere die Drecksarbeit machen. Alle
Argumente für Waffenlieferungen könnten ebenso gut für einen
Kampfeinsatz der Bundeswehr im Irak angeführt werden. Auch der wird
womöglich bald gefordert. Und was dann?
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 20.08.2014 - 19:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1098071
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 92 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Irak und deutschen Waffen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




