Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine
(ots) - Sollte Poroschenko also auf die Idee kommen, Merkel
wieder mit der Forderung nach Waffenlieferungen oder logistischer
Unterstützung der Armee zu konfrontieren, wird er sich eine
Ablehnung einhandeln - oder Außenminister Frank-Walter Steinmeier
(SPD) könnte seine Bemühungen einstellen, den Konflikt zwischen der
Ukraine und Russland doch noch irgendwie einzugrenzen. Sollte die
Kanzlerin nun von der Telefon- zur Reisediplomatie übergehen, läge
nach den Besuchen in Riga und Kiew das nächste Ziel nahe: Moskau.
Die Bundesregierung zeigt derzeit jenseits aller Debatten über
Waffenlieferungen und Militäreinsätze, was sie unter
internationaler Verantwortung versteht: diplomatische Führung und
Krisenmanagement.
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Hartmut Augustin
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Datum: 19.08.2014 - 19:36 Uhr
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