InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Sorgen um den Papst
Er will es nicht anders
julius müller-meiningen, ROM

ID: 1077779

(ots) - Der Tagesablauf von Papst Franziskus gleicht dem
eines Spitzenmanagers. Bereits nach dem Aufstehen am frühen Morgen
hält er um sieben Uhr die erste Ansprache: eine Predigt in der
Frühmesse in Santa Marta. Es folgen Besprechungen mit dem engeren
Beraterzirkel, anstrengende Audienzen mit Staatschefs,
Ministerpräsidenten und Klerikern aus aller Welt. Nach dem
Mittagessen gönnt sich Franziskus ein kurzes Nickerchen, nachmittags
bleibt ihm dann noch ein wenig Zeit, die katholische Kirche und ihren
Verwaltungs- und Finanzierungsapparat zu reformieren. Franziskus hat
viel zu tun und sich zudem enorm viel vorgenommen. Er will eine
andere, der Welt zugewandte Kirche, die an die Grenzen geht und
kraftvoll agiert. All dies verkörpert der Papst seit dem ersten
Amtstag glaubwürdig mit seiner Person. Da darf man als 77-Jähriger
schon mal müde sein. Und auch ein paar Termine absagen. Die Sorge,
der Papst könnte schwer erkrankt sein, weil er innerhalb von vier
Wochen drei Termine abgesagt hat, ist übertrieben. Mit einigen
Terminänderungen wollte Franziskus Kräfte vor wichtigen Reisen
sparen. Andererseits hat er sich auch früher schon herausgenommen,
ihm missliebige Veranstaltungen nicht mit seiner Präsenz zu ehren.
Gleichwohl könnte der von Franziskus selbst gewählte intensive
Rhythmus auch Folgen für die Länge seines Pontifikats haben. Der
Papst schont sich nicht in seinem Engagement. Er macht keine Ferien,
verzichtet auf den Rückzug in die päpstliche Sommerresidenz. Er
verhält sich wie ein Workaholic im Namen Gottes. Dass dieser
Aktionismus auch Konsequenzen haben kann, dürfte Franziskus bewusst
sein. Er will es wohl nicht anders.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Allg. Zeitung Mainz: Asymmetrisch / Kommentar zurÜberwachung durch die NSA Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Freihandelsabkommen
Wenn das Komma verrückt
BERNHARD HÄNEL
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.06.2014 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1077779
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Bielefeld


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 217 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Sorgen um den Papst
Er will es nicht anders
julius müller-meiningen, ROM
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Drastischer Anstieg von Essstörungen in NRW ...

Essstörungen greifen bei Mädchen und jungen Frauen aus NRW seit der Corona-Pandemie massiv um sich. Die Zahl der Betroffenen im Alter von 12 bis 29 Jahren stieg innerhalb von fünf Jahren um rund 42 Prozent an. Das berichtet die"Neue Westfäli ...

Hunderte antisemitische Straftaten in NRW ...

Bielefeld. Im vergangenen Jahr hat die Polizei in NRW 527 antisemitische Straftaten erfasst. Das teilte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums der"Neuen Westfälischen"mit. Die Zahl ist im Vergleich zum Jahr 2024 rückläufig (695), alle ...

Alle Meldungen von Neue Westfälische (Bielefeld)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 45


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.