Brinkhaus: Billiges Geld ersetzt keine Strukturreformen
(ots) - EZB-Zinssenkung setzt falsches Signal
Am heutigen Donnerstag hat EZB-Präsident Draghi angekündigt, den
Leitzins von 0,25 % auf 0,15 % zu senken. Dazu erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph
Brinkhaus:
"Die Entscheidung der EZB setzt falsche Signale. Der Schlüssel zur
Überwindung der Wirtschaftskrise ist eine Politik der nachhaltigen
Strukturreformen und keine Politik des niedrigen Zinses.
Die EZB muss aufpassen, dass sie die Grenzen ihres Mandates nicht
überschreitet. Die Unabhängigkeit der EZB ist alleine durch ihre
währungspolitische Funktion legitimiert. Wenn Herr Draghi meint,
selektive Wirtschaftspolitik für Teilbereiche des EURO-Raumes machen
zu müssen, dann ist das schlichtweg nicht seine Aufgabe.
Es gibt im Übrigen andere und auch zielgenauere Instrumente, um
beispielsweise die Kreditversorgung der Unternehmen in den
Krisenstaaten zu verbessern als die Zinsgießkanne."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle(at)cducsu.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 05.06.2014 - 14:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1069052
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Berlin
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 66 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Brinkhaus: Billiges Geld ersetzt keine Strukturreformen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




