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TTIP: Wirtschaft hofft auf leichteren Warenverkehr

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Blitz-Umfrage der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Saarland zum geplanten Freihandelsabkommen EU - USA

(PresseBox) - Große Chance statt Bedrohung: Die in den USA tätigen Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland sehen dem Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) mit hohen Erwartungen entgegen. Das hat eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammern in Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, Trier und Saarbrücken ergeben. 85 Prozent der Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, erwarten von dem Freihandelsabkommen positive oder sogar sehr positive Effekte für ihre Geschäftstätigkeit.
Die IHKs bedauern vor diesem Hintergrund, mit welch kritischen Tönen die TTIP-Verhandlungen zuletzt öffentlich begleitet wurden. "Die USA sind einer der bedeutendsten Handelspartner der saarländischen Wirtschaft. Angesichts der vielfältigen Wirtschaftsbeziehungen unserer Unternehmen ist das geplante Freihandelsabkommen ein wichtiger und konsequenter Schritt auf dem Weg hin zu offenen Märkten", betont Volker Giersch, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland.
Allein im Saarland unterhalten rund 170 Unternehmen Geschäftsbeziehungen in die USA, rund fünfzig sind mit einer Niederlassung oder Produktionsstätte vor Ort vertreten. Über alle Betriebsgrößen hinweg nannten die Unternehmen in der Umfrage den Abbau von Zöllen und das Angleichen von Normen und Standards als wichtigste Verhandlungsziele. "Davon würde gerade unser exportorientierter Mittelstand enorm profitieren", so Giersch. Bisher müssten Produkte wegen der unterschiedlichen Maßgaben zum Teil doppelt entwickelt, produziert oder testiert werden. "Das kostet die Unternehmen viel Zeit und Geld."
Die IHKs erhoffen sich in der künftigen Debatte mehr Objektivität. "Es müssen wieder die eigentlichen Verhandlungsziele in den Fokus rücken", fordert die IHK. Der Großteil der vermeintlich bedrohten Umwelt- und Verbraucherstandards stünde bei den Verhandlungen gar nicht zu Debatte. Bestehende Schutzregeln könnten per Abkommen nicht unterlaufen werden. Wichtig sei auch mehr Transparenz für die Betriebe und die Bevölkerung. Giersch: "Hier ist die Politik gefragt, damit TTIP nicht weiter ein Schreckgespenst bleibt."




Die Ergebnisse der Befragung stehen auf der IHK-Homepage (www.saarland.ihk.de) unter der Kennzahl 17.10459 zum Download zur Verfügung.

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Datum: 28.05.2014 - 11:29 Uhr
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