Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Großkraftwerk Datteln
(ots) - Es gibt Megaprojekte, die sollen ganz schnell
fertig werden und dauern ewig - wie der Berliner Großflughafen. Und
es gibt andere Milliardenprojekte, die sind fast fertig und werden
dann nach allen Regeln der politischen Kunst ausgebremst - wie das
Großkraftwerk Datteln. Angeblich ist das Kohlekraftwerk ein
Schwarzbau, tatsächlich hatte die Stadt einen rechtsgültigen
Bebauungsplan aufgestellt, bevor der erste Spatenstich erfolgte.
Stadtväter und Unternehmen wollten die bundesweit wichtige
Versorgungseinrichtung für Bahnstrom. NRW ist Energieland, und wer
ein solches Kraftwerk in seinen Mauern hat, der hat sichere Jobs und
Steuereinnahmen. Der vor fünf Jahren verhängte Baustopp wurde mit
Blick auf einen abweichenden Gebietsentwicklungsplan verfügt. Das war
die Hintertür, durch die die Gegner der Kohleverstromung ihr wahres
Ziel - zu immensen Kosten für uns alle - zunächst erreichten. Auch
mit einem neuen Bebauungsplan fließt noch kein Strom. Das
Immissionsrecht erlaubt weitere Tricks. Solange wird der Bahnstrom
eben aus Öl produziert. Sauber, sauber.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 14.05.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1059425
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bielefeld
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 112 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Großkraftwerk Datteln"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




