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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Bericht über Unregelmäßigkeiten bei ADAC-Pannenhilfe
Es geht an die Substanz
MATTHIAS BUNGEROTH

ID: 1050163

(ots) - Diese Meldung kommt für den zweitgrößten
Automobilclub der Welt zur Unzeit. Gerade in einer Phase, da der ADAC
nach der Affäre um Mauscheleien bei der Wahl des beliebtesten Autos
des Jahres im Januar bestrebt war, verlorenes Vertrauen seiner
Mitglieder und der Öffentlichkeit zurückzugewinnen, kommen neue
Vorwürfe ans Tageslicht. Und diese wiegen schwer. Denn sie betreffen
das Kerngeschäft des ADAC, das den Club erst zu dem gemacht hat, was
er heute ist: die Pannenhilfe. Diese Dienstleistung ist es, die die
meisten Autofahrerinnen und Autofahrer entscheidend dazu bewegt, in
den ADAC einzutreten. Der Mitgliedsausweis sichert sozusagen den
Zugang zu einem Rundum-sorglos-Paket. Das Versprechen, das
dahintersteht, lautet: Jedem Mitglied, dessen Kraftfahrzeug mit einer
Panne liegenbleibt, wird so schnell wie möglich durch einen
Technikspezialisten, einen sogenannten Gelben Engel, vor Ort
geholfen. Sollte sich dieses Versprechen tatsächlich als nicht
haltbar herausstellen, weil es Kunden erster und zweiter Klasse gibt,
ginge es für den ADAC an die Substanz. Das Vertrauen seiner rund 18,9
Millionen Mitglieder wäre nachhaltiger gestört als bisher. Und im
Umkehrschluss schwieriger wiederherzustellen. Immerhin musste der
Automobilclub einräumen, dass er seit Bekanntwerden der
Manipulationsvorwürfe rund 250.000 Mitglieder verloren hat. Ein
kräftiger Denkzettel für den Dienstleister, der zuvor stolz auf
kontinuierlich steigende Mitgliederzahlen war. Natürlich steht
derzeit Aussage gegen Aussage. Das heißt: Wirklich bewiesen sind die
neuen Vorwürfe bislang nicht. Doch ob das einfache Dementi der
Vorwürfe ehemaliger ADAC-Mitarbeiter aus der Clubzentrale ausreicht,
um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, darf bezweifelt werden.
Für die neue Führungsetage des ADAC bleibt noch viel
Aufklärungsarbeit zu leisten.







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Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de

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Von Joachim Karpa Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
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Datum: 23.04.2014 - 20:30 Uhr
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