Mitteldeutsche Zeitung: Edathy-Affäre
Unions-Innenpolitiker Bosbach schließt Untersuchungsausschuss nicht mehr aus
(ots) - Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), schließt einen Untersuchungsausschuss zur
Edathy-Affäre nicht mehr aus. "Ich glaube nicht, dass weitere
Befragungen Sinn machen", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe) nach der jüngsten
Befragung des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke und weiterer BKA-Beamter
am Mittwoch im Innenausschuss. "Und mich würde es nicht wundern, wenn
es einen Untersuchungsausschuss gibt. Wenn es ihn gibt, wird die
Union darin konstruktiv mitarbeiten." Die Obfrau der Grünen im
Innenausschuss, Irene Mihalic, erklärte der "Mitteldeutschen
Zeitung": "Wir kommen an einem Untersuchungsausschuss nicht vorbei,
um den Vorgang umfassend aufzuklären. Wir kommen mit dem
Innenausschuss als Instrument nicht weiter. Das Gremium ist nicht
geeignet." Mihalic fügte hinzu: "Man hat mit dem Namen Edathy im
Zusammenhang mit den Vorwürfen im BKA schon gearbeitet, als er
bereits Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses war. Es ist
erstaunlich, dass der Name damals niemandem aufgefallen ist."
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 03.04.2014 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1041974
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 163 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Edathy-Affäre
Unions-Innenpolitiker Bosbach schließt Untersuchungsausschuss nicht mehr aus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




