Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei
(ots) - Man reibt sich die Augen. Rollte nicht noch im
letzten Sommer eine gewaltige Protestwelle über die Türkei hinweg?
Auch die Korruptionsvorwürfe, die bis in die Familie des Premiers
hineinreichen, haben Erdogan bei dieser Wahl offensichtlich nicht
geschadet. Die Erklärung dafür ist einfach: Erdogans Stammwähler, die
frommen, konservativen Anatolier und die anatolischen Zuwanderer in
den Großstädten, interessieren die Enthüllungen nicht. Sie sehen in
Erdogan den Vater des türkischen Wirtschaftswunders. In seinen elf
Regierungsjahren hat sich die Kaufkraft der türkischen
Durchschnittsfamilie verdoppelt. Das erklärt diesen Wahlsieg. Erdogan
wird ihn als politische Absolution von den Korruptionsvorwürfen
interpretieren und noch gnadenloser gegen seine politischen Gegner
vorgehen und die Grundrechte weiter demontieren.
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Hartmut Augustin
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Datum: 31.03.2014 - 20:06 Uhr
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