Mitteldeutsche Zeitung: zu Kultur in Sachsen-Anhalt
(ots) - Die Volksinitiative "Kulturland Sachsen-Anhalt
retten" ist gescheitert. Ihr Ziel, die Theater-Kürzungen in Höhe von
sechs Millionen Euro zurückzunehmen, wurde vom Landtag
zurückgewiesen. Die Volksinitiative hatte keine Chance. Nicht gegen
eine Regierung, die von Anfang an ihre Reihen fest geschlossen hielt
gegen jedwede Kritik an einem überstürzten und erpresserischen,
weder in der Sache noch im Verfahren durchdachten Angriff auf die
Theaterstrukturen. Man gab sich gestern nicht einmal die Mühe, die
Begründungen von gestern der heutigen Lage anzupassen. Geldmangel?
Das Land schloss 2013 mit einem Überschuss von 120 Millionen Euro ab.
Bevölkerungsschwund? Dieser Tage erklärte Reiner Haseloff, dass man
sich wohl verschätzt habe. Man rutsche 2025 nicht unter die
Zwei-Millionen-Einwohner-Marke. Man hat es in Sachsen-Anhalt noch
nicht gelernt, in Kulturdingen zur Sache zu reden. Man kann nur:
Reklame.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 26.03.2014 - 19:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1038411
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 91 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Kultur in Sachsen-Anhalt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




