Rheinische Post: Fracking-Debatte braucht Ehrlichkeit
(ots) - Die Energiedebatte hat ein neues Angstthema:
Fracking. Dabei zeigt gerade die Industriegeschichte, dass Angst kein
guter Ratgeber ist. Ob Dampfmaschine oder Eisenbahn, Gentechnik oder
Elektrizität - schon immer mussten neue Technologien massive
Vorurteile überwinden. Und schon immer gab es zwei Sorten von
Politikern: Populisten, die mit diesen Ängsten auf Stimmenfang
gingen; und Mutige, die vor ihrem Urteil erst Erfahrungen sammeln
wollten. Ob man nun für oder gegen das Fracking ist - eines muss man
Oliver Wittke (CDU), Günther Oettinger (CDU), Bernd Westphal (SPD)
und Christian Lindner (FDP) lassen: In dieser Debatte gehören sie zu
den Mutigen. Sie sind offen für eine Fracking-Pilotanlage, die neue
Erkenntnisse zu den Chancen und Risiken dieser Technik bringen kann.
Damit riskieren sie bewusst den Konflikt mit großen Teilen der
Bevölkerung. Einige Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion sehen das
Fracking genauso skeptisch. Sie sagen das aber öffentlich nicht.
Einer von ihnen begründet das so: "Doch nicht so kurz vor der
Kommunalwahl." Solche Politiker sind das wahre Risiko. Denn die
Energiewende braucht vor allem eins: Mehr Aufrichtigkeit.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 25.03.2014 - 19:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1037724
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Düsseldorf
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 91 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Rheinische Post: Fracking-Debatte braucht Ehrlichkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




