Neue Westfälische (Bielefeld): EU berät über Energie- und Klimapolitik¶
Mehr Mut ist gefragt
MATTHIAS BUNGEROTH
(ots) - Deutschland hat entschieden: Spätestens ab 2022
will das führende Industrieland Europas auf die Nutzung von
Atomenergie verzichten. Erneuerbare Energien sollen Vorrang bei der
Energieversorgung erhalten. Bei dieser Grundsatzentscheidung muss es
bleiben. Jüngste Äußerungen wie von CSU-Politiker Peter Ramsauer, man
müsse aufgrund steigender Energiepreise möglicherweise einige
Atomkraftwerke doch länger in Betrieb halten, sind kontraproduktiv.
Stattdessen sind Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgefordert,
hier Kurs zu halten, die notwendigen Hausaufgaben beim Ausbau der
Infrastruktur zu machen und die Lasten dieses Prozesses gleichmäßig
zu verteilen. Ein Zickzackkurs im langfristig zu disponierenden,
milliardenschweren Investitionssektor Energie ist Gift für die
Konjunktur. Nicht zu vergessen: Die Energiewende geht Hand in Hand
mit überlebenswichtigen Klimazielen. Sie aufzugeben wäre Raubbau zu
Lasten kommender Generationen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 19.03.2014 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1035074
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bielefeld
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 83 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): EU berät über Energie- und Klimapolitik¶
Mehr Mut ist gefragt
MATTHIAS BUNGEROTH"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




