Schwäbische Zeitung: Späte Aufholjagd - Kommentar
(ots) - Die Versprechen von Minister Alexander Dobrindt
haben die Menschen in den ländlichen Gebieten des Landes, und vor
allem im Südwesten, bestimmt mit ganz besonderer Wachsamkeit
registriert. Denn auf eine digitale Aufholjagd, wie sie Dobrindt nun
ebenso vollmundig wie reichlich spät ankündigt, warten sie schon
lange. Und dabei geht es nicht nur um den Bauernhof in der Provinz,
sondern auch um kleine Städte und Gemeinden.
Wer in Kleinstädten schnelles Internet benötigt, ist arm dran. Bei
16 Megabit pro Sekunde ist oft Schluss - das reicht nicht für
komfortables Fernsehen per Internet, und schon gar nicht, um Firmen
anzuschließen.
Auch die klägliche Verkehrsinfrastruktur auf dem Land ist ein
Ärgernis. An viele Orte dort kommt man schlicht nur - oft mehr
schlecht als recht - mit dem Auto, weshalb nahverkehrsverwöhnte
Großstädter Kritik am vermeintlich ständig autofahrenden "Provinzler"
übrigens auch sein lassen sollten. Es fehlt an Angeboten des ÖPNV,
nicht an der Bereitschaft, ihn zu nutzen.
Dobrindt hat ein straffes Programm vor sich. Die Menschen, gerade
im Südwesten, werden ihn an seinen Taten messen.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion(at)schwaebische-zeitung.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 31.01.2014 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1013402
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Ravensburg
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 214 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Späte Aufholjagd - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




