Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Mappus/EnBW
(ots) - Allmählich ist die Verwirrung komplett. Erst
will Ex-Ministerpräsident Mappus unbedingt "Betroffener" im
EnBW-Ausschuss werden. Kaum wird ihm dieser Status eingeräumt, möchte
er von seinem Erscheinen oder gar einer persönlichen Stellungnahme
nichts mehr wissen. Stattdessen lässt er seine Anwälte verbal massiv
gegen den Beschluss des Gremiums schießen, ihm dort kein Frage- und
Antragsrecht einzuräumen.
Beide Beschlüsse, wohlgemerkt, haben alle vier Fraktionen
einvernehmlich gefasst. Die Kritik, es gehe statt um Aufklärung um
Vorverurteilung, trifft also nicht nur Grüne und SPD, sondern auch
CDU und FDP. Dass Mappus nun auch noch jene Abgeordneten attackiert,
die zwar nicht durchweg, aber doch immer wieder als seine Fürsprecher
agieren, ist bemerkenswert. So viele Verbündete hat er eigentlich
nicht mehr, dass er die letzten auch noch verprellen kann.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 29.01.2014 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1012175
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Stuttgart
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 96 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Mappus/EnBW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




