Mitteldeutsche Zeitung: zu Tebartz-van Elst
(ots) - Im Umgang mit vertraulichen Dokumenten gibt es einen
alten Trick: eine gewünschte Lesart vorgeben, noch ehe die Texte
veröffentlicht werden und damit für jedermanns Interpretation offen
sind. Dieser Kampf um Deutungshoheit vor der Zeit findet gerade mit
Blick auf den Prüfbericht zu den Limburger Bistumsfinanzen statt.
"Aus dem Vatikan verlautet", Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst
habe sich beim 31-Millionen-Bau seiner Residenz weder der
Verschwendung noch der Aushebelung von Kontrollgremien schuldig
gemacht und sei damit "weitgehend entlastet". Wirklich? Kenner der
Materie versichern, ein freihändiges, rücksichtsloses Finanzgebaren
zum Schaden des Bistumsvermögens lasse sich anhand der verfügbaren
Unterlagen belegen.
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Datum: 26.01.2014 - 17:03 Uhr
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