Nebenhöhlen-OP selten sinnvoll / Wann HNO-Ärzte verstopfte Nasennebenhöhlen operativ öffnen
(ots) - Erkältungen erfassen oft auch die
Nasennebenhöhlen. Ihre Schleimhaut entzündet sich, Sekret fließt
nicht mehr ab, der Infekt sitzt fest. Manchen Menschen passiert dies
immer wieder und lang andauernd mit quälenden Kopfschmerzen. Dies
kann ein Grund sein, den Abfluss mit einer Operation, heute per
Endoskop, wieder herzustellen. Vorher sollte aber eine Behandlung mit
Kortisonspray und Nasenspülungen über drei Monate versucht werden.
"Wenn dann wirklich keine Besserung eingetreten ist, kann man eine
Operation erwägen", erklärt Professor Rainer Weber, Leiter des
Nasenzentrums am Universitätsklinikum Gießen-Marburg, in der
"Apotheken Umschau". Mehrere Gründe sprechen für die Zurückhaltung:
Die Ursachen für eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung
("Rhinosinusitis") sind komplex, unter anderen kann eine Allergie
mitursächlich sein, und die kann man nicht wegoperieren. Auch eine
relativ hohe Rückfallquote nach der OP lässt HNO-Ärzte zögern. Auf
jeden Fall wird operiert, wenn die Entzündung auf das angrenzende
Gehirn oder Auge übergreift.
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Datum: 26.01.2014 - 12:00 Uhr
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