Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien
(ots) - Der Stellvertreterkrieg um die regionale Hegemonie,
den Iran und Saudi-Arabien auf syrischem Boden austragen lassen, wird
sich fortsetzen, solange Russland und die USA verschiedene Ziele
verfolgen. Russland steht weiterhin zum Assad-Regime. Die USA drängen
auf ein Übergangsregime ohne Assad, aber ihnen sind die
Bündnispartner in Syrien selbst abhanden gekommen. Sinnlos ist das
Treffen von Montreux dennoch nicht. Denn neue Gesprächsfäden werden
geknüpft. Die Konferenz hätte sich erst recht gelohnt, wenn Assad
einwilligen und internationale Hilfe für die von seinen Truppen
eingekesselten Städte zulassen würde.
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Datum: 20.01.2014 - 19:48 Uhr
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