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Analbeschwerden vor der Selbstbehandlung untersuchen lassen

ID: 1003530

(ots) - Kaum jemand redet offen über Juckreiz am Po, Blut
im Stuhl, Fremdkörpergefühl oder Schmerzen beim Stuhlgang. Die
Ursache dafür können vergrößerte Hämorrhoiden sein. Wer erstmals oder
über längere Zeit solche Beschwerden hat, sollte sich ärztlich
untersuchen lassen. "Eine Selbstmedikation von Hämorrhoidalleiden ist
nur sinnvoll, nachdem schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen
wurden", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der
Bundesapothekerkammer.

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden: Das sind Gefäße am Po, die den
Darmausgang abdichten. Schmerzhaft werden sie erst, wenn sie sich
vergrößern oder verändern. Vergrößerte Hämorrhoiden werden oft mit
Salben, Zäpfchen oder Analtampons behandelt. Zäpfchen gegen
Beschwerden im Enddarm werden nur so tief in den Darm eingeführt,
dass sie noch mit dem Finger ertastet werden können. Besser fixieren
lassen sind Zäpfchen mit einer Mulleinlage, Analtampons genannt.
Salben gegen Hämorrhoidalleiden können je nach Präparat äußerlich
und/oder innerlich aufgetragen werden. Wird eine Salbe mit einer
Plastiktube in den Darm eingeführt, sollte diese beim Herausziehen
zusammengedrückt werden. Das Zusammendrücken verhindert, dass der
Inhalt wieder zurück gesaugt wird. "Lassen Sie sich von Ihrem
Apotheker die richtige Anwendung erklären. Jede Apotheke bietet
diskrete Beratungen an, zum Beispiel in einem separaten Raum", sagt
Benkert.

Die gegen vergrößerte Hämorrhoiden eingesetzten Präparate können
die Beschwerden lindern, verkleinern die erweiterten Blutgefäße aber
nicht. Gegen Jucken und Schmerzen helfen Lokalanästhetika. Sie wirken
innerhalb von Minuten lokal betäubend. Sie sollten aber nur wenige
Tage lang angewendet werden, sonst können sie die Schleimhaut
irritieren. Wenn die Analschleimhaut brennt oder nässt, werden oft




Gerbstoffe eingesetzt. Sie wirken zusammenziehend und blutstillend.
Verwendet werden unter anderem Extrakte aus Hamamelis. Auch Sitzbäder
mit Kamillenblüten, Eichenrinde oder Gerbstoffen können gegen die
Analbeschwerden helfen.

Bewegungsmangel, Übergewicht oder Verstopfung begünstigen
Hämorrhoidalleiden. Aber auch die übermäßige Anwendung von
Abführmitteln kommt als Ursache in Frage. "Wenn der Stuhlgang
dünnflüssig ist, ist das ein Zeichen von Überdosierung eines
Abführmittels", sagt Benkert. Apotheker warnen seit langem vor einem
unkritischen Einsatz verschiedener Abführmittel.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter
www.abda.de



Pressekontakt:
Dr. Ursula Sellerberg, MSc,
Stellvertretende Pressesprecherin
Tel. 030 40004-134
E-Mail: u.sellerberg(at)abda.aponet.de

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Datum: 10.01.2014 - 12:36 Uhr
Sprache: Deutsch
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