Image-Engineering: Der neue Weg zum Job-Erfolg - Psychologie macht´s möglich.

26.08.2013 - 19:38 | 932856


Artikel von Franziska Seinsch

Wir sind uns stets sicher, dass Entscheidungen auf unumstößlichen Tatsachen beruhen. Dass dem nicht so ist, zeigen neue innovative Strategien der Wahrnehmungspsychologie. "Image-Engineering" stellt die Dinge auf den Kopf und hält uns vor Augen, dass Entscheidungen auf Darstellungen und Wahrnehmungen basieren. Wenn man diese klar stellt, neu ordnet und verändert, ergeben sich völlig neue Tatsachen. Viele möchten so etwas nicht wahr haben. Die Neurowissenschaften sprechen diesbezüglich jedoch eine deutliche Sprache: Wahrnehmung und Entscheidungen sind relativ und zudem beeinflussbar. Der alte Spruch „Jeder ist seines Glückes Schmied“ ist insofern fast wortwörtlich zu nehmen. Revolutionierende Erkenntnisse machen dies immer mehr deutlich. Was bislang lediglich Wirtschaft und Werbung sowie der Zauberei vorbehalten war, könnte neuerdings jeder nutzen u. a. um seine Bewerbungs- und Karriereziele einfach besser zu erreichen. "Image-Engineering" heißt das neue Zauberwort.

Was gestern noch als Wunder galt, ist heute tatsächlich möglich. Das
ist die Erkenntnis von Michael B., der nach langer Zeit verzweifelter
Arbeitsuche endlich seinen Traumjob fand. Immerhin hatte Michael
B., der mit einem Alter von 47 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten
zählt, über 40 Bewerbungen geschrieben: Bewerbungen auf Stellen in
einem Berufsbild, das sich, was die Eignungskriterien anbetrifft - sehr
gewandelt hat. Zumeist erhielt er Absagen. Die wenigen
Vorstellungsgespräche, die bei seinen Bewerbungsbemühungen
„heraussprangen“, verliefen ebenso erfolglos.

Bis Michael B. endlich auf eine sehr außergewöhnliche und
faszinierende Hilfe stieß, erlebte er erst einmal ein kleines
Martyrium: Michael B. investierte in teurere Bewerbungsmappen und
in neue Bewerbungsfotos. Auch ein Bewerbungstraining und Job
Coaching der Arbeitsagentur, an dem Michael B. teilnahm, brachte
keinen Erfolg. Es gab nur Absagen, oftmals noch nicht einmal eine
Antwort, obwohl Michael B. auch von sämtlichen Personalberatern
und Vermittlern, die er kontaktierte, positive Feedbacks bekam.

Michael B.: „Ich war davon überzeugt, dass es nicht mehr mit
richtigen Dingen zugeht oder der Arbeitsmarkt für mich scheinbar
verschlossen ist. Meine Freunde und Bekannten hielten mich
mittlerweile für jemanden, bei dem Hopfen und Malz verloren ist. Ich
wurde belächelt und missverstanden, einige wandten sich sogar von
mir ab. Aus der Not heraus suchte sich Michael B. zusätzliche Hilfe
und ließ sich für nicht wenig Geld von einem der vielen Bewerbungs-
Coaches in der Personalberatung eine komplett neue
Bewerbungsmappe erstellen. Das Resultat in Bezug auf den
angestrebten Bewerbungserfolg war jedoch ernüchternd.

Schließlich stieß Michael B. auf eine völlig neue Dienstleistung, die er
bis dato weder kannte, noch so richtig verstand: Eine Agentur für


angewandte Wahrnehmungs-, Kommunikations- und
Wirtschaftspsychologie in Solingen, kurz ib -die image berater
genannt. „Image-Engineering“ lautete das Zauberwort, das Michael
B. auf der Web-Seite www.dieimageberater.de fand. Was aber sein
Image mit einem Job gemein hat, war Michael B. zuweilen fremd. Er
war skeptisch, immerhin hatte er bereits so einiges versucht.

Die Gründe des bisherigen Misserfolges, die Michael B. in einer
sogenannten „Schwachstellenanalyse“ bei dem eher
außergewöhnlichen Solinger Unternehmen persönlich aufgezeigt
bekam, waren für ihn nicht nur völlig neu, sondern geradewegs
schockierend. Die Argumente, die Andreas Köhler von ib -die image
berater- anführte, klangen jedoch überzeugend. Köhlers Auffassung
nach konnte Herr B. mit einer normalen Bewerbung nicht viel
erreichen. Die Darstellung von Michael B. passe nicht in die
klassischen berufs-, fach- und stellenspezischen Entscheidungsraster
und impliziere bei den typischen Personalentscheidern der jeweiligen
Branche ein einseitiges und falsches Bild von seiner Person, welches
nicht zur Stelle und zu der festgefahrenen Denkweise vieler
Personalentscheider passen würde.

Zudem wirke die Darstellung von B. nicht sympathisch und
authentisch genug, obgleich B. selbst ein ausgesprochen
authentischer Sympathieträger sei. Wirklichkeit und Wahrnehmung
seien jedoch ebenso zweierlei wie wissenschaftliche Psychologie und
sogenannte Menschenkenntnis. Unter der sogenannten
„wahrnehmungs- und kommunikationspsychologischen Lupe“ seien
vor allem sogenannte „Wahrnehmungsfehler“ ausschlaggebend für
eine falsche Beurteilung und Bewertung der Bewerbung und Person
des Michael B. Insbesondere der bestehende Lebenslauf und die
Argumente des Anschreibens seien angesichts des beruflichen Zieles
von Herrn B. völlig kontraproduktiv. Einige der aufgeführten
Kompetenzen würden sogar Ängste implizieren und das pauschale
Bild entstehen lassen, dass B. überqualifiziert sei.

Michael B. wurde ein sogenanntes „Image-Engineering“ angeboten.
Dabei geht es nicht um die Erstellung einer der üblichen 08/15
Bewerbungen nach Schema F und ebenso wenig darum, die
Bewerbung einfach nur qualitativ und optisch aufzupeppen. Im Image
Engineering geht es darum, nach einem aufwändigen Profiling eine
komplett neue Außenwirkung zu erzielen und zwar eine, die endlich
richtig ist und zur angestrebten Stelle passt. Laut Andreas Köhler
kommt das einem sehr aufwendigen Puzzle-Spiel gleich, welches sehr
viel Gedanken- und Kreativarbeit und ein starkes Maß an
Einfühlungsvermögen in die individuellen Bedürfnisse von Branchen,
Berufen und Stellen erfordert. Weitsicht sei ebenso wichtig.

Warum hatte Michael B. das bislang sonst noch keiner gesagt? „Weil
alle, die mit der Thematik Bewerbung vertraut sind, auf der
Grundlage der üblichen Standards denken und handeln.“, sagt
Andreas Köhler, der Chef von ib -die image berater- und fügt hinzu
„Es gibt Menschen, die einfach nicht in die üblichen Raster passen. Da
müsse man andere Wege gehen.“ Diese Wege beschreitet Köhler mit
Hilfe der Wahrnehmungs- und Kommunikationspsychologie“ und
schafft damit auch ein kleines Stückchen Gerechtigkeit.

Der Ansatz: Um konkrete Ziele zu erreichen, werden zuerst mögliche
Wahrnehmungs- und Kommunikationsfehler gesucht, gefunden und
behoben. Bei Bewerbern wird z.B. die komplette Bewerbung auf den
Kopf gestellt, ein sogenanntes Profiling durchgeführt und
anschließend alles völlig neu und auf die konkreten Ziele hin passend
strukturiert und argumentiert. Manchmal gehören auch neue Fotos,
sogenannte Image-Fotos dazu. Das sind keine Fotos wie beim
klassischen Fotografen, sondern psychologische Fotos, die
nachfolgend – wie auch die gesamte Bewerbung- einem sogenannten
Authentizitäts- und Sympathieeffekt-Check unterzogen werden.

Köhler: „Durch das Phänomen der selektiven Wahrnehmung
verpassen wir vieles im Leben und es entgeht uns so manche
Chance.“Tatsächlich sind die Phänomene der
Wahrnehmungspsychologie in Deutschland vielen unbekannt, obwohl
dieser Bereich - laut Köhler - zu den wohl bedeutendsten
Forschungsgebieten zählt, die der menschliche Geist in jüngster Zeit
in Angriff genommen hat. Die ernüchternden wissenschaftlichen
Feststellungen besagen etwas unerhört Aufregendes, etwas auf den
ersten Blick kaum Glaubhaftes und Begreifliches. Demnach sehen wir
nicht das, was da ist, sondern das, was wir sehen wollen. Damit
ziehen wir - wie Köhler es erklärt - unbewusst bestimmte Personen,
Dinge und Umstände an und stoßen andere von uns ab.

Ob sogenannte „Selektive Wahrnehmung“, „Attribution“ oder „Halo-
Effekt“: Wir sind uns stets sicher, dass unsere Entscheidungen auf
unumstößlichen Tatsachen beruhen. Tatsächlich ist es laut Köhler
aber so, dass wir bei Wahrnehmung, Bewertung und Entscheidungen
von gängigen Konventionen sowie von unseren Gefühlen,
Einstellungen und Erfahrungen beeinflusst werden. Unser
Unterbewusstsein spiele dabei eine ganz wesentliche und steuernde
Rolle und spiele uns so manchen Streich. Wir unterliegen – wie
Köhler es ausdrückt - alle einer Art „Matrix“, die man aber
durchbrechen kann und muss, wenn es einmal hakt.

Warum befassen sich so wenige damit? Weil die
Wahrnehmungspsychologie die Dinge auf den Kopf stellt? Weil sie uns
vor Augen hält wie unwirklich unsere Wirklichkeit und Einstellung ist
Weil sie uns aufzeigt, wie beeinflussbar und damit „dümmlich“ unsere
Wahrnehmung und unsere eigenen Meinungen doch sind? Sicher
möchten viele so etwas nicht wahr haben. Dennoch: Was gestern
noch als Wunder galt, was einst der Zauberei zugeschrieben wurde,
das existiert scheinbar tatsächlich. Die alte Annahme, dass es Glück
und Zufall gibt, wird nunmehr hinterfragt, ja sogar auf den Kopf
gestellt.

Die Neurowissenschaften sprechen diesbezüglich eine ebenso
deutliche Sprache wie die Erfolge der Werbung in Bezug auf das Kauf-
und Konsumverhalten der Verbraucher. Wahrnehmung und
Entscheidungen sind beeinflussbar. Positiv und revolutionär zugleich:
Was – anders als in den USA in Deutschland bislang nur ansatzweise
von Wirtschaft und Werbung genutzt wurde, könnte neuerdings fast
jeder Otto-Normalverbraucher anwenden. Die Prognose: Bald wird
niemand mehr an den nützlichen Erkenntnissen der Psychologie
vorbei gehen können und wollen. Es sei denn, er möchte sich sein
Leben schwerer machen, als es eigentlich ist.

Aber wie ging es nun mit Michael B. weiter? Nachdem das neue
„Image“ von Michael B.. von ib -die image berater- in Kreativarbeit
fertig gestellt war, begann ein sogenannter „Zielerreichungsvertrag“.
Ib suchte passende Stellen, öffnete Türen und Tore, unterstützte
Michael B. im Bewerbungsprozess und endlich waren sie da - die
Vorstellungsgespräche. In die hat das ib-Team Michael B. jedoch
nicht unvorbereitet hineinlaufen lassen, sondern vorher intensiv
geübt.

Auch hier verlief alles anders, als Michael B. es von sogenannten
Vorstellungstrainings, die er früher besuchte, kannte. Viele der
herkömmlichen Vorgehensweisen wurden verworfen. Im Coaching
wurden hauptsächlich psychologische Aspekte erörtert und
durchgespielt. Michael B. wurde für Dinge sensibilisiert, die er bis
dato nicht kannte, die vorher noch nie irgendwo anders gehört oder
gelesen hat und über die er vorher noch nie nachgedacht hat. Michael
B.: "Auf mich wirkte vieles wie Science Fiction, trotzdem habe ich das
beherzigt und verinnerlicht. Schließlich bin ich Neuem gegenüber sehr
aufgeschlossen. Viele sind das nicht. Die haben mich eher
ausgelacht."

Die Inhalte des Coachings und seine neu erworbene
"Sozialkompetenz" setzte Michael B. schließlich Punkt für Punkt in den
nachfolgenden Gesprächen um. Aufgrund des völlig neuen
Bewerbungs-Konzeptes und der zusätzlich neuen Vorgehensweise
erarbeitete sich Michael B. binnen kürzester Zeit drei Jobangebote.

"Stellen, Firmen und Arbeitgeber, die sehr gut zu mir und meinen
Zielen passten und mir echte Perspektiven boten. Davon konnte ich
mir dann quasi das Beste auswählen. Mit Gehalt und sonstigen
Konditionen bin ich super zufrieden. Ich habe meinen Traumjob
gefunden.", erzählt Michael B.

Andreas Köhler relativiert das: „Den Traumjob hat er nicht einfach
gefunden, sondern geradewegs angezogen. Er hat die Chance durch
das richtige Verständnis von sich und der Stelle richtig genutzt. Das
neue Image war lediglich der Türöffner und wird auch in Zukunft sein
wegführender Begleiter durch alle weiteren Karrierestationen sein.“

Den vielen Kritikern von Michael B., die stetig meinten bei B. sei
„Hopfen und Malz verloren“, lächelt dieser heute ganz freundlich
entgegen und denkt sich: „Und doch!“ Und das ohne Vitamin B und
ohne faulen Zauber. Moderne Wahrnehmungs- und
Kommunikationspsychologie hat es möglich gemacht.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Franziska Seinsch


Weitere Infos zum Artikel:
http://www.dieimageberater.de

Leseranfragen:
Franziska Seinsch
franziska.seinsch(at)gmx.de
Anmerkungen:
Interview mit Michael B. und Andreas Köhler (ib -die image berater-, Agentur für angewandte Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Wirtschaftspsychologie)

932856

Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: Franziska Seinsch

Stadt: Solingen
Telefon: 492122242212

Art des Artikels: Fachartikel
Freigabedatum: 26.08.2013
Veröffentlichung: Veröffentlichung
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