TPM und OEE – ein perfektes Paar

02.08.2011 - 16:13 | 454864


Artikel von Aline Leonhardt

Damit ein Unternehmen an einem High-Cost-Standort wie Deutschland konkurrenzfähig bleibt, ist oft ein hoher Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen notwendig. Damit erhöht sich jedoch die Anzahl der potentiellen Störquellen, was wiederum die Produktivität mindert. Um diesem Prozess entgegen zu wirken, ist meist die Umsetzung eines TPM-Projektes (TPM = Total productive manufacturing) hilfreich. Ziel eines solchen Projektes ist es, ungeplante Stillstände, durch Anlagen verursachte Defekte und Geschwindigkeitsverluste in der Produktion aufzudecken, zu beseitigen und damit die gesamte Produktion zu optimieren.

Meist ermöglicht erst ein hoher Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen, dass Unternehmen vor allem in Deutschland konkurrenzfähig bleiben können. Dadurch erhöht sich jedoch die potentielle Anzahl von Störquellen, die wiederum die Produktivität mindern. Mit Hilfe eines TPM-Projektes (TPM = Total productive manufacturing) können Unternehmen diesem Prozess entgegenwirken.

Mit OEE den Verlusten auf der Spur

Bei der Durchführung eines TPM-Projektes ist der OEE-Wert (Overall Equipment Effectiveness = Gesamtanlageneffektivität) eine entscheidende Kennzahl. OEE setzt sich aus den Produktivitätskennziffern Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen. Negativ beeinflusst werden die Kennziffern und damit der OEE-Wert von folgenden Verlustquellen:
1. Störungen, die zu Anlagenausfällen führen,
2. Rüstzeitverluste und unvorteilhafte Einstellungen von Anlagen,
3. Leerlauf und kurzzeitige Unterbrechungen in der Produktion, wie zum Beispiel bei fehlerhaften Sensoren,
4. zu geringe Bearbeitungsgeschwindigkeit,
5. Prozessfehler, die zu Ausschuss, Nacharbeit und Qualitätsminderungen führen sowie
6. Verluste während des Produktionsanlaufs bis zum stabilen Prozess, die zur reduzierten Ausbringung führen.
Die Beseitigung dieser Verlustquellen ist das Hauptanliegen eines TPM-Projektes. Doch dafür sind verlässliche und vor allem exakte Daten notwendig.

Automatisierte Datenerfassung mit OEE-Messgerät

Auf der Basis der erfassten Produktionsdaten und -prozesse werden die Schwachstellen des gesamten Produktionsbereiches ermittelt. Mit einem OEE-Messgerät wie beispielsweise easyOEE des Paderborner IT-Unternehmens FASTEC lassen sich Zeiten und Stückzahlen automatisch und vor allem exakt erfassen und übertragen sowie anschließend auswerten.

Beim Einsatz eines OEE-Messgerätes im TPM-Projekt sollten folgende Punkte beachtet werden:
1. Ist das OEE-Messgerät einfach und schnell einsetzbar?
Werden neben dem OEE-Messgerät keine weiteren Hard- oder Software-Komponenten benötigt, lassen sich schnell Zeit und Kosten sparen. Auch sollte Wert auf eine intuitiv bedienbare und vor allem konfigurierbare Software gelegt werden. Denn nur dadurch kann die Anpassung des Gerätes an die Anlage oder Maschine durch das eigene Personal erfolgen. Als besonders vorteilhaft hat sich ein tragbares OEE-Gerät wie zum Beispiel easyOEE Portable bewährt, das über ein steckbares Anschlusskonzept verfügt. Jeder Produktionsmitarbeiter kann das OEE-Gerät ohne größere Vorkenntnisse an die Anlage oder Maschine ankoppeln. Für einen bestimmten Zeitraum erfasst es die notwendigen Daten und kann anschließend an die nächste Anlage oder Maschine angeschlossen werden. Ebenfalls ideal ist es, wenn sich das Gerät auch mieten lässt, um erste Erfahrungen zu sammeln und Mitarbeiterakzeptanz zu schaffen.


2. Wie erfolgt die Datenerfassung und -aufbereitung mit dem OEE-Messgerät?
Für eine schnelle Installation des OEE-Gerätes sollte die Datenerfassung bereits mit einem einzelnen Taktsignal oder auch einer Lichtschranke möglich sein. Jedoch sollten noch zusätzliche Signaleingänge zur Verfügung stehen, um weitere Meldungen der Anlage oder Maschine erfassen zu können. Bei einem Einsatz des OEE-Gerätes an mehreren Maschinen oder Anlagen sollte auch der Wechsel zwischen diesen einfach und schnell durchführbar sein. Daher ist es von Vorteil, wenn das OEE-Gerät mühelos konfiguriert werden kann und gleichzeitig für jede einzelne Maschine eine eigene Datenbank angelegt wird. Damit ist ein Wechsel zwischen mehreren Maschinen ohne Datenverlust möglich und die Optimierung der gesamten Produktion ein Kinderspiel.
3. Welche Zusatzfunktionen stehen zur Verfügung?
Ein Daten-Zugriff über mehrere Alternativen, zum Beispiel offline, über WLAN oder auch das Mobilfunknetz, ist besonders vorteilhaft. So kann nicht nur der TPM-Berater sondern beispielsweise auch der Produktionsleiter den gesamten Produktionsbetrieb jederzeit in Echtzeit überwachen und sofort auf Störungen reagieren – sei es von einem anderen Standort, von unterwegs oder gar von zu Hause aus. Wie die mühelose und schnelle Installation des Gerätes sollte auch die Analyse und Auswertung der erfassten Daten einfach und binnen Kurzem möglich sein. Anhand dieser Auswertungen kann der TPM-Berater auf einen Blick erfassen, was die häufigsten Störgründe sind, ob der Nutzungsgrad der Maschine gestiegen ist, wie sich die Rüst- und Taktzeiten oder die Qualität entwickelt haben.

Höhere Produktivität durch weniger Verluste

Hat sich ein Unternehmen entschlossen, für das TPM-Projekt ein OEE-Messgerät auf Miet- oder Kaufbasis anzuschaffen, so steht der Erhöhung von Produktivität und Effektivität nichts mehr im Wege. Sind dann im weiteren Schritt alle notwendigen Daten erfasst, analysiert und ausgewertet, können in der nächsten Phase des TPM-Projektes Verbesserungsmaßnahmen definiert und anschließend durchgeführt werden.
So sollte das OEE-Messgerät auch in der abschließenden Controlling-Phase eingesetzt werden, um eine Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten. Damit lassen sich Schlüsse ziehen, wie erfolgreich die durchgeführten Verbesserungsmaßnahmen überhaupt wirken.
Als Ergebnis des TPM-Projektes bleibt: mit TPM optimierte Unternehmen produzieren mehr bei gleichbleibenden Kosten und weniger Ausschuss, können höhere Sicherheitsstandards einhalten, verfügen zudem über eine effektivere Instandhaltung und höhere Mitarbeitermotivation und haben letztlich eine größere Produktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die FASTEC GmbH ist ein IT-Unternehmen, das Softwarelösungen zur Produktionsoptimierung anbietet.
- easyOEE – das Produktivitätsmessgerät zur Optimierung einzelner Maschinen, Linien oder Anlagen
- FASTEC 4 PRO – das modulare MES-System (Manufacturing Execution System) zur Optimierung der gesamten Produktion (mit Modulen wie MDE Maschinendatenerfassung, OEE Gesamtanlageneffizienz, BDE Auftragsdatenerfassung, Instandhaltung, Leitstand mit manueller und/oder automatischer Feinplanung, Tracking & Tracing etc.)
Mit 30 Ingenieuren, Informatikern und Fachkräften setzt sich das Paderborner Unternehmen seit 1995 für die Optimierung von Produktionsbetrieben und deren Standortsicherung ein.


Weitere Infos zum Artikel:
http://fastec.de

PresseKontakt / Agentur:
FASTEC GmbH
Materialflussautomation & Produktionsmanagement
Technologiepark 19
33100 Paderborn
Tel.: 0 52 51 / 16 47-0, Fax: 0 52 51 / 16 47-99
info(at)fastec.de
www.fastec.de www.easyOEE.de

Pressekontakt: Aline Leonhardt, Marketing, leonhardt(at)fastec.de

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Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: Aline Leonhardt

Ansprechpartner: Aline Leonhardt
Stadt: Paderborn
Telefon: 05251/16470

Art des Artikels: bitte
Freigabedatum: 02.08.2011
Veröffentlichung: Veröffentlichung
Keywords (optional):
tpm, total-productive-manufacturing, oee, overall-equipment-effectiveness, gesamtanlageneffektivitaet, produktivitaet, produktion,

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