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11.02.2010

Augenlaserbehandlung – so beliebt wie noch nie

Werbespots versprechen immer günstigere Augenlasermethoden und immer mehr Deutsche legen sich für eine bessere Sicht unters Messer. Keine Lust mehr auf das Einsetzen und Herausnehmen von Kontaktlinsen? Kein großer Fan von Brillen? Augenlaser ist beliebt wie noch nie – aber was ist mit dem Kleingedruckten?

Die Beliebtheit der Augenlaser-Operation lässt sich leicht erklären. Die Verbesserungsquote liegt für Kurz- und Weitsichtigkeit sowie verschiedene Ausprägungen von Astigmatismus bei bis zu 90%, mit einem sehr niedrigen Prozentsatz an negativen Ergebnissen. Die am weitesten verbreitete Operationsmethode ist die LASIK, oder Laser-Assisted In-Situ Keratomileusis. Die LASIK-OP kommt bei über 85% aller Patienten in Europa und den USA zur Anwendung. Hierbei wird der äußerste Gewebsfilm der Augenoberfläche mit einer sehr scharfen Klinge vorsichtig entfernt, bevor die darunter liegende Hornhaut mit einem Kaltlicht-Laser korrigiert wird. Sie ist zwar noch keine Operation, die schnell in der Mittagspause erledigt werden kann, aber die Prozedur dauert lediglich 20 Minuten pro Auge und weist einen hohen Prozentsatz an anschließender 20/20 Sicht auf.

In Ländern wie Großbritannien, in denen die Operation von der staatlichen Krankenversicherung teilweise getragen wird und viele private Versicherungen Zuschüsse bewilligen, ist die Augenlaserbehandlung sehr beliebt. Unterstützt wird die Kampagne durch zahlreiche Werbespots im Fernsehen. Myopie, oder Kurzsichtigkeit, ist unter jungen Menschen allgemein verbreitet und wird gerade in diesem Lebensabschnitt als Einschränkung empfunden, vor allem durch das Tragen von Kontaktlinsen oder Brillen. Letztere werden zwar zunehmend zum modischen Accessoire, doch nicht jeder, der darauf angewiesen ist, möchte diesen Trend mitmachen. Zudem sind die Kosten für Designer-Rahmen und Kontaktlinsen teilweise enorm hoch. So sind viele auf der Suche nach einer Langzeitlösung für ihr Problem. Da die Laseroperation relativ unkompliziert ist, lassen immer mehr 20- bis 30-Jährige ihre Sehschwäche auf diese Weise korrigieren.



Aber wie viel muss man nun in eine perfekte Sicht investieren? In Deutschland müssen die Kosten in den weitaus meisten Fällen vom Patienten selbst getragen werden, da es sich um einen ausgleichenden und nicht um einen heilenden Eingriff handelt, wodurch faktisch gesehen kein Unterschied zu den Sehhilfen besteht. Auch Privatpatienten müssen die Augenlaser-Kosten in der Regel selbst übernehmen, Ausnahmen werden nur in dringenden Fällen gestattet. Augenlaserbehandlungen im Ausland sollten, wie alle medizinischen Eingriffe, nur nach sorgfältiger Recherche in Erwägung gezogen werden. In Deutschland sind alle Laser TÜV geprüft, was das Risiko einer technischen Komplikation erheblich senkt.

Betrachtet man die Erfolgsquote der Augenlaser-OP, und der LASIK insbesondere, so ist ihr guter Ruf gerechtfertigt. Sollten Sie diese Methode zur Korrektur Ihrer Sehschwäche in Erwägung ziehen, ist der beste Rat, sich im Vorfeld genau zu informieren und sich persönlich beraten zu lassen.





Vor- / Nachname: Karoline Völler


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