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26.04.2016

DIN-Band behandelt neue Gestaltungskompetenz für Maschinen im digitalen Zeitalter

Das digitale Zeitalter hat begonnen und erfasst die gesamte Wirtschaft. Kennzeichnend für die Digitalisierung und das Konzept der Industrie 4.0 sind nicht nur der Wandel innerhalb von Branchen und Wirtschaftszweigen, sondern der Aufbruch bisher bekannter Grenzen und die Aufhebung und Verschmelzung auf technischer Ebene. Im Maschinen- und Anlagenbau und der Softwareentwicklung wird diese Entwicklung deutlich sichtbar.

Die Komplexität und Anforderungen in Entwicklungsprojekten stellen Unternehmen und Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Produkte und Innovationen weisen einen immer höheren Grad an Komplexität auf und verlangen von den Mitarbeitern disziplinübergreifendes Wissen ab. Gleichzeitig darf im Hinblick auf die schnelle Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit das Budget und die Zeit nicht übertreten werden. Nach dem Chaos Report 2015 der Standish Group sind nur 29 % aller Systementwicklungsprojekte als erfolgreich - also im Budget, im festgelegten Zeitraum und mit festgelegtem Funktionsumfang abgeschlossen – eingestuft. Nahezu 50 % der Fehlerursachen dafür liegen in einer mangelhaften Anforderungsanalyse zu Beginn des Entwicklungsprojekts.

Was ist somit bei der Gestaltung neuer Maschinen und Anlagen zu beachten?

Im neuen Beuth-Band „Maschinen- und Anlagenbau im digitalen Zeitalter“ aus der Reihe Industrie 4.0 gehen die drei Autoren der Frage nach wie ausgehend von dieser Entwicklung beide Welten effektiv verbunden werden können und wie Requirements Engineering als systematische Gestaltungskompetenz ihre praktische Anwendung in der Fertigungsindustrie findet.

Nur eine systematische Vorgehensweise in der Ermittlung, der Dokumentation, der Prüfung und Abstimmung sowie der Verwaltung von Anforderungen im Kontext eines Projektes kann die notwendige Gestaltungskompetenz zur gewinnbringenden Vernetzung zwischen der Softwareentwicklung und dem Maschinen- und Anlagenbau hervorbringen.
Requirements Engineering als systematische Gestaltungskompetenz


Die systematische Vorgehensweise, Requirements Engineering genannt, ist eine innovative Arbeitsmethode und elementare Voraussetzung für die Umsetzung von Maschinenentwicklungsprojekten für eine Industrie 4.0. Sie legt unter anderem den zu bewältigenden Projektumfang fest und schafft die gemeinsame Kommunikationsbasis für alle an der Durchführung beteiligten Arbeitsbereiche. Dieses Buch zeigt anschaulich, wie Requirements Engineering in der Praxis für die Fertigungsindustrie funktioniert.

Durchgängige Verwendung bringt weitere Benefits

Der Zielgruppe, Fachleuten aus der Fertigungsindustrie, darunter der Produktions- und Entwicklungsabteilung sowie den Partnern entlang der Kette in Zulieferung, Beschaffung, Produktion und Distribution gibt dieses Buch eine praktische Grundlage und Anleitung wie Projekte um Verbesserungen an bestehenden Maschinen und Anlagen durchzuführen und neue Systeme und Entwicklungsprojekte systematisch und erfolgreich umzusetzen sind. Neben der Reduzierung von Anforderungsdefekten und der erfolgreichen Umsetzung zeigt es auf wie Kostenersparnisse im Entwicklungs- und Produktionsprozess entstehen und gleichzeitig eine systematische Optimierung der Produktqualität erreicht werden kann. Ebenso eine gezielte Verbesserung der Liefertermintreue und eine allgemeine Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

Besucher der diesjährigen Hannover Messe haben die Gelegenheit am Messestand des DIN - Deutsches Institut für Normung und des Beuth Verlages in Halle 2, Stand C 51 eine ersten und genauen Blick in die praktische Arbeitsgrundlage zu erlangen.





Vor- / Nachname: GEMINI Business Solutions GmbH

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Katharina Felk
Stadt: Aachen
Telefon: 0241 963 1160


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