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Michael Oehme, CapitalPR AG: Beim Thema Erdgas-Fracking scheiden sich die Geister!

ID: 937510

(IINews) - St. Gallen, 03.09.2013. Seitdem die USA ihre Schiefergas- und
Schieferölvorkommen anzapfen, überschlagen sich die
Erfolgsmeldungen. Die Internationale Energieagentur (IEA)
rechnet damit, dass die USA innerhalb von nur fünf Jahren
Saudi Arabien und Russland als weltgrößte Ölproduzenten
ablösen könnte. Ursache dafür – so die IEA - die Fracking-
Technik. Der Fracking-Boom in den USA hat nach Ansicht der
IEA auch den jüngsten Ölpreisanstieg gedrosselt. Durch die
Förderung von Schieferöl habe der Markt Produktionsausfälle
wegen der anhaltenden Gewalt in Libyen und im Irak
auffangen können. Vor allem die zur OPEC (Link:
http://www.opec.org/opec_web/en/index.htm) gehörenden
Staaten haben zuletzt große Probleme mit der Produktion.
Immer wieder führt dies zu Einbrüchen in der Produktion. Ist
mit dem Fracking endlich der Zugang zu nahezu unbegrenzter
Energie gefunden worden?

Wohl kaum, zumindest nicht ohne gewisse Auswirkungen,
derer man sich bewusst sein sollte: So bestätigt eine US-
Studie eindeutig die Trinkwasserbelastung durch das Fracking.
Hierbei handelt es sich um die Abkürzung für den englischen
Begriff hydraulic fracturing, was so viel bedeutet wie
hydraulisches Aufbrechen. Bei dem Verfahren werden Wasser,
Sand und Chemikalien in unterirdische Gesteinsschichten
gepresst und dadurch Druck erzeugt. So sollen Erdgas oder
Erdöl freigesetzt werden. Kritiker bemängeln unter anderem
den Einsatz der Chemikalien, in denen sie eine Gefahr für das
Trinkwasser sehen. In Deutschland ist ein Gesetzesvorhaben,
das Fracking ermöglichen sollte, zunächst bis nach der Wahl
gestoppt worden. Großbritannien hat allerdings den Vorstoß
gewagt und will mit der Förderung der Schiefergasvorkommen
Tausende von Arbeitsplätzen durch „billige“ Energie schaffen.
Bereits jetzt ist jedoch erheblicher Widerstand erkennbar




(Link: http://www.tagesspiegel.de/meinung/energiewende-
fracking-ist-fuer-investoren-eine-
risikotechnologie/8230246.html).

Neben Großbritannien setzen auch Polen und die Ukraine auf
die Förderung von Schiefergasvorkommen. Die Regierungen
von Frankreich und Bulgarien haben dagegen Verbote
erlassen. Umweltschützer hierzulande befürchten, dass der
europäische Druck um die Energiepreise auch Deutschland
zum Umkehren motivieren könnte. Und so haben sie den 31.
August zum Aktionstag gegen das Fracking, verbunden mit
entsprechenden Demonstrationen, erklärt (Link:
http://www.inofra.de). Beispielsweise etwa 200 Menschen
demonstrierten vor den Toren des Firmensitzes der BASF-
Tochter Wintershall in Kassel - nach eigenen Angaben der
größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. Die
Demonstranten sprachen sich deutlich gegen eine weitere
Forschung der umstrittenen Fördermethode aus. Laut
Süddeutscher Zeitung erklärte ein Sprecher der Bürgerinitiative
für ein lebenswertes Korbach, dass Wintershall Fracking in
Niedersachsen, Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen und
Bayern plane. Die Gefahren für Umwelt und Menschen seien
beträchtlich, so der Sprecher des BUND Hessen, Rudolf
Schäfer. Wintershall reagierte prompt und erklärte auf seinem
eigenen Blog, man stelle sich gerne dem Dialog, dazu müsse
aber auch die Gegenseite bereit sein. Außerdem werde
lediglich in Nordrhein-Westfalen ohne Tiefbohrungen
geforscht. „Die Auseinandersetzung dürfte sich damit auch bis
deutlich nach der Bundestagswahl fortsetzen und hat das
Potential, eine zweite Anti-Atomkraft-Bewegung zu werden“,
meint Michael Oehme, Consultant bei der CapitalPR AG. Die
politischen Verantwortungsträger und deren Berater täten
daher gut daran, die sich regenden Ansätze des Widerstands
ernst zu nehmen.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Schweizer CapitalPR AG versteht sich als
Mittelstandsfinanzierungs und -beratungsgesellschaft. Der
Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei in der Kapitalisierung und
Positionierung von Unternehmen, die sich über den Kapitalmarkt
refinanzieren wollen. Als Spezialist im Bereich unternehmerischer
Beteiligungen werden dabei zudem die Marktzugänge sondiert
und eröffnet. Die Beratung wird ergänzt durch gezielte
Pressemaßnahmen sowie Internetaktivitäten, die die
Marktwahrnehmung steigern sollen und somit umsatzfördernd
sind.



Leseranfragen:

CapitalPR AG
Multergasse 2a
CH - 9004 St. Gallen
Tel.: +41-71-226-6554
Fax: +41-71-226-6555
E-mail: kontakt(at)capitalpr-ag.ch
http://www.capitalpr-ag.ch



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Bereitgestellt von Benutzer: CapitalPR
Datum: 03.09.2013 - 12:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:

St. Gallen


Telefon: +41-71-226-6554

Kategorie:

Finanzen


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