Depotpower.de: War es das schon wieder mit der Korrektur?
Zu Wochenbeginn konnte der deutsche Leitindex seine Kursrally weiter fortsetzen.
(IINews) - Nach dem Arbeitsmarktbericht am Freitag wurden die Leerverkäufer wieder gezwungen sich einzudecken und verursachten damit wieder ein starkes Intradayreversal. Die Nachwirkungen des Arbeitsmarktberichtes sind auch heute zu bemerken. Damit könnte auch das Ende der Konsolidierung an den Märkten besiegelt worden sein. Die Betonung liegt hier auf „könnte“, denn Analysten sehen aufgrund der überkauften Marktlage eine Fortsetzung der Konsolidierung als möglich an. Doch der Arbeitsmarktbericht zeigt, dass trotz all der Liquidität die in die Märkte gepumpt wird, die Erholung der Konjunktur in den USA nicht den Fortschritt macht, den man sich erwartet.
Der US-Notenbank bleibt somit nichts anderes übrig, als an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten. Ein ähnliches Programm würde auch Europa brauchen, um endlich aus der Rezession zu kommen. Aber die EZB rund um Mario Draghi ließ sich bei ihrer letzten Sitzung zu keinem außergewöhnlichen Schritt hinreißen. Ein Negativzins wäre z.B eine Option. Das bedeutet, dass die Banken für Einlagen bei der EZB, die über ihre Mindestreservepflicht hinaus gehen, Zinsen zahlen müssten. Die Hoffnung besteht darin, Banken über negative Einlagenzinsen zu einer höheren Kreditvergabe bewegen zu können. Aber dieser Hoffnung widersprachen einige Mitglieder der Geldmarktkontaktgruppe. Diese Wirkung hätten negative Einlagenzinsen nur in einem weniger Risiko-Aversen Umfeld.
Mit anderen Worten: An Adressen, denen sie nicht trauen, verleihen Banken auch dann kein Geld, wenn sie bei der Zentralbank Strafzinsen zahlen müssen. Der DAX hat es aber geschafft über 8.000 Punkte zu bleiben und daran wird sich bis zum 21.06.2013 wahrscheinlich auch nichts ändern. Das DAX-Put-Open Interest an der EUREX ist bei 8.000 Punkten sehr hoch. Würde der DAX somit unter die 8.000 Punkte fallen würden die Puts in den Gewinn laufen und das werden die Banken mit aller Macht verhindern. Dasselbe gilt bei DAX-Calls, wo große Positionen bei 8.600 und 9.000 Punkten liegen. Bis zum 21.06.2013 dürfte der DAX in der Range zwischen 8.000 und 8.600 Punkte laufen. Danach müssen die Karten neu gemischt werden.
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Datum: 10.06.2013 - 14:00 Uhr
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