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Marktkommentar Renten

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(LifePR) - Auch in Frankreich hat sich die Stimmung in der Wirtschaft im Februar spürbar aufgehellt. Allerdings erhielt die gute Laune an den Aktienbörsen mit Veröffentlichung des Protokolls der letzten FOMC- Sitzung einen herben Dämpfer. Mehrere Rats- Mitglieder vertreten die Auffassung, die Notenbank müsse möglicherweise das Anleihekaufprogramm schon vor Erreichen der der anvisierten Arbeitslosenrate von 6.5 % aus Kosten- und Effizienzgründen zurückfahren oder gar stoppen.
Mit dem Trendwechsel an den Aktienmärkten halbierten auch die Anleihemärkte der EU- Peripherie ihre Gewinne. Der Zinsvorsprung 10-jähriger spanischer (5.16 %), italienischer (4.42 %) und portugiesischer Bonds (6.06 %) ermäßigte sich gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen am Ende noch um 3, 2 bzw. 4 BP. Staatspapiere aus Frankreich (2.27 %) und Belgien (2.49 %) holten gegen Bunds einen BP auf.
Bundesanleihen machten dagegen ihren Tagesverlust wieder wett. Hatte die Versteigerung 10- jähriger Titel bei einem 1.2fachen Nachfrageüberhang trotz einer Rendite von 1.66 % noch enttäuscht und die Kurse infolge des nicht absorbierten Angebotes deutlich belastet, setzte im späten Handel die Erholung ein.
Die Kurse am US- Bondmarkt profitierten im Verlauf nach anfänglicher Schwächeneigung ebenfalls von ihrem Status als sicherer Hafen und setzten heute im fernöstlichen Handel ihre freundliche Tendenz fort.
Der Bund- Kontrakt (142.67) legte eine Stelle zu, Bobl (126.39) und Schatz (110.46) gingen 1 bzw. 1 1/2 Ticks niedriger aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fiel auf 1.63 %,der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen ermäßigte sich auf 147 BP. 10-jährige US- Treasuries rentieren 2 BP niedriger bei 2 %,der JGB- Future(144.45) legt 10 Stellen zu. Der Euro fällt auf 1.326 Dollar, der Preis für das Barrel Öl auf 94.6 Dollar.
Mit den Umfrageergebnissen bei den Einkaufsmanagern im verarbeitenden Gewerbe (48.5 nach 47.9) und dem Dienstleistungssektor(49 nach 48.6) für Februar steht heute ein weiteres Datenschwergewicht zur Veröffentlichung an. Mit Ausnahme der Zahlen aus Deutschland dürften aber alle Erhebungen in anderen EU- Ländern weiter mehr oder weniger deutlich unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten liegen.




Verbraucherpreise aus den Vereinigten Staaten (0.1 %/1.6 %; Kernrate 0.2 %/1.8 %) liefern dagegen auch weiterhin kein Anlass zur Besorgnis. Die Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe(355K) und Eigenheimverkäufe(4.9 Mio./-0.8 %) komplettieren den Datenkranz.
Die Akteure an den Finanzmärkten beschäftigt aber zunehmend die Frage, wie stark Berlusconi aus der am Wochenende stattfindenden Parlamentswahl in Italien hervorgeht und ob danach der Reformkurs fortgesetzt werden kann. Mit Spannung wird außerdem auf die Meldung der EZB am Freitag gewartet, wie viel Liquidität Banken beim ersten Tilgungstermin des zweiten Dreijahrestenderszurückgeben wollen.
Am Primärmarkt begibt Spanien heute 10- jährige Bonos im Volumen von bis zu 6 Mrd. Euro und kündigte zusätzlich eine 5-jährige Transaktion in US Dollar an. Frankreich stockt BTANs mit Fälligkeiten Juli 2015 (2.5-3 Mrd. Euro), Oktober 2017 (1.75-2) sowie Mai 2018 (2.75-3) um insgesamt 7-8 Mrd. Euro und OAT Linker (Juli 2024) um 1.5-2 Mrd. Euro auf. Großbritannien platziert 9-jährige Gilts im Volumen von 2.25 Mrd. GBP, das amerikanische Schatzamt versteigert 30-jährige TIPS.
Die Agence Francaise de Developpement begab jetzt die kürzlich verschobene 5-jährige Benchmarkanleihe im Volumen von 1.25 Mrd. Euro 25 BP über vergleichbaren Staatsanleihen.
Societe Generale SFH platzierte einen 7-jährigen Covered Bond im Volumen von 1 Mrd. Euro bei Midswap +33 BP. Die Slowakische Republik zahlte für eine 10-jährige Anleihe im Volumen von 1.75 Mrd. Euro Midswap +122 BP.
Technik:
Der Bund- Future verteidigte auch den unteren Rand der seit Wochen etablierten Handelsspanne und schloss (142.67) eine Stelle höher. Die Indikatoren im Tageschart zeigen kein einheitliches Bild, der MACD dreht jedoch ohne Schwung auf "Kauf". Auf Wochenbasis ist trotz des überverkauften Niveaus keine Trendumkehr in Sicht, aber auch hier sind Stabilisierungsansätze auszumachen. Entspannen könnte die Rückkehr über die Trendlinie bei 143.42.
Widerstände sehen wir bei 142.72 (Hoch v. 20.02.), 142.97/98 (Trend/Hoch v. 19.02.), 143.01 (Hoch v. 15.02.), 143.11/15 (Hoch v. 11.02./38.2 %- Retracement von 146.17 bis 141.28), 143.42 (Wochentrend) und 143.49 (Hoch v. 26.01.).
Unterstützungen liegen bei 142.61 (Tief v. 19.02.), 142.48 (Tief v.18.02.), 142.36/29 (38.2 %- Fibonacci von 141.84 bis 142.68/Tief v. 15.02.), 142.23 (Tief v. 20.02.), 142.14 (Trend), 141.84 (Tief v. 13.02.), 141.47 (Tief v.04.02.), 141.37 (61.8 %- Retracement von 138.41 bis 146.17),141.28 (Tief v. 30.01.) und 141.07 (Wochentrend).

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Datum: 21.02.2013 - 08:10 Uhr
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