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Chinas Exporte sind im Dezemberüberraschend deutlich um 14,1 % VJ gestiegen / Asiens Aktienmärkte tendieren überwiegend freundlich

(LifePR) - Heute richten die Marktteilnehmer ihren Blick vornehmlich auf die Europäische Zentralbank. Im Dezember waren im Verlauf der EZB-Pressekonferenz Erwartungen einer Zinssenkung geschürt worden, da EZB-Präsident Draghi von einer "breiten Diskussion" über das Zinsniveau gesprochen hatte. Inzwischen scheint die Mehrheit der Marktteilnehmer von diesen Erwartungen wieder Abstand genommen zu haben. Ohnehin liegen Geldmarktsätze und auch die Renditen kurzlaufender Staatsanleihen (mit Ausnahme der Peripherie) deutlich unterhalb des Leitzinsniveaus von aktuell 0,75 %. Insofern stellt sich die Frage nach dem zusätzlichen Impuls, der mit einer Anpassung des Leitzinses verbunden wäre. Auch die mögliche Implikation auf den Einlagensatz (0,0 %) ist in diesem Zusammenhang zu bedenken. Ein negativer Satz könnte durchaus mit Nachteilen verbunden sein. Die Politik der ruhigen Hand wäre insofern von Vorteil. Zudem hat die EZB im Verlauf des Monats mit Unwägbarkeiten zu kämpfen, denn die Geschäftsbanken haben Ende Januar erstmals die Möglichkeit, die im Rahmen der LTROs erhaltene Liquidität ganz oder teilweise an die EZB zurückzugeben. Vor diesem Hintergrund sollten die Notenbanker eine abwartende Haltung einnehmen. Konjunkturell und auch inflationsseitig sehen wir darüber hinaus keinen akuten Handlungsbedarf. Deflatorische Entwicklungen sind nicht zu erkennen und jüngste Erholungen der Stimmungswerte lassen 2013 eine allmähliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erwarten. Gleichwohl ist die schwache Kreditvergabe an den privaten Sektor ein Risikofaktor für die Wirtschaftsentwicklung. Wie oben bereits erwähnt, liegen die Zinssätze aber bereits auf historisch niedrigen Niveaus und insbesondere die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen in der Peripherie (z.B. Italien und Spanien) haben sich im zweiten Halbjahr deutlich verbessert. Eine Zinsanpassung der EZB könnte hier eher wieder für Verunsicherung sorgen.
EUR-USD: Das Überraschungspotenzial der EZB-Sitzung scheint begrenzt und so sollte der Einfluss auf das Marktgeschehen per saldo gering sein. Anstehende Datenveröffentlichungen in Frankreich werden im Vorfeld der EZB auch kaum marktbewegend sein. So bleibt der Euro noch immer in Reichweite der wichtigen Haltemarken knapp unterhalb von 1,30 und eine Richtungsentscheidung steht mithin aus. Die quantitativen Indikatoren mahnen dabei unverändert zur Vorsicht. Trading-Range: 1,2980 - 1,3100.




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Datum: 10.01.2013 - 09:05 Uhr
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