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Citigroup streicht 11.000 Jobs / Euro rutscht wieder unter 1.31er-Marke

(LifePR) - Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen heute die Zentralbankratssitzungen in der Eurozone und Großbritannien. Eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank erwarten wir jedoch nicht. Den Spielball sehen die Notenbanker, nach der erklärten Bereitschaft, den Reformprozess durch Anleihekäufe (OMT) zu unterstützen, unverändert bei den Regierungen der Euroländer. Die EZB stellt zudem ihre neuen Projektionen zu Wachstum und Inflation vor. Marktteilnehmer werden vermutlich mehrheitlich auf die Wachstumszahlen achten, da Inflationssorgen für das Jahr 2013 nicht vorhanden sind und die Preisentwicklung insofern kein kritischer Faktor für die Geldpolitik der nächsten Monate sein wird. Die Projektionen zum Wachstum des nächsten Jahres wurden im September bereits reduziert von durchschnittlich +1,0 % gg. VJ auf +0,5 % gg. VJ. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die durchschnittliche Erwartung der EZB-Mitarbeiter nochmals geringer ausfällt. Eine unveränderte geldpolitische Ausrichtung erwarten wir auch von der Bank von England. Eine Ausweitung des Anleihebestandes der BoE ist im nächsten Jahr zwar nicht auszuschließen, unmittelbar erwarten wir dies jedoch nicht. In den USA stehen Stimmungsindikatoren der zweiten Reihe auf der Agenda und die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken beständig von den durch "Sandy" erhöhten Niveaus. Eine Entwicklung die sich fortsetzen dürfte.
Aktienmärkte: Die Widerstandszone im Bereich von 7.480 Punkten wirkte auch am Mittwoch nachhaltig, wiederholt ist es dem deutschen Leitindex nicht gelungen, diese Barriere zu überwinden. Dies kam nicht überraschend, zuletzt hatten bereits verschiedene Indikatoren Hinweise auf ein sich abschwächendes Momentum geliefert. Klassischerweise zählen die ersten Handelstage eines Monats zu den Performance stärksten, so scheint es, als könne nur ein "großes Event" wie beispielsweise eine Einigung im US-Haushaltsstreit für einen neuerlichen und dynamischen Aufwärtsschub sorgen. Auf der anderen Seite ist es aber auch normal und gesund, wenn der Markt etwas Luft holt. Es darf nicht vergessen werden, dass der Dax, beginnend am 16.11. (6.950) bereits eine beeindruckende Wegstrecke zurückgelegt hat. Die Indikation für den heutigen Handelsstart deutet auf eine leicht verbesserte Eröffnung hin. Ein relativ freundlicher Verlauf an der Wall Street und insbesondere die Kursgewinne in Asien (diese resultieren aus der Hoffnung, dass es im US-Haushaltsstreit bald zu einer Einigung kommt) sind zu nennen. Von den heutigen Notenbanksitzungen wird wohl kaum Markteinfluss ausgehen. Insgesamt steht die Frage im Raum, von welcher Seite es heute Impulse geben könnte. Charttechnik: Die Gefahr einer temporären Topbildung des Dax ist derzeit durchaus vorhanden. Insbesondere die Tatsache, dass der Index gestern das dritte Mal in Folge an der bereits oben genannten Widerstandszone gescheitert ist und die gleichzeitig kippenden Oszillatoren liefern deutliche Warnsignale.




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Datum: 06.12.2012 - 09:25 Uhr
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