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FX Daily

ID: 772010

Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

(LifePR) - .
- Portugal: Target-2-Verbindlichkeit sinkt auf 69,8 Mrd. EUR (Hoch: 74,3 Mrd. im Juni).
- Aktienmärkte in Asien tendieren nach schwachen US-Vorgaben überwiegend schwächer.
Steigende Lebenshaltungskosten gehörten 2012 zu den größten Ängsten der Deutschen. Angesichts einer "Geldschwemme" könnte dies berechtigt sein. Die heutigen Datenveröffentlichungen werden allerdings zeigen, dass zurzeit weder überbordendes Geldmengenwachstum noch ein deutlicher Anstieg des deutschen Verbraucherpreisniveaus stattfindet. Eine wesentliche Quelle unseres Geldes in den breiteren Abgrenzungen M1, M2 und M3 ist die Kreditvergabe des Bankensektors. Dieser Kreditkanal ist aber gestört; nicht nur weil Banken seit 2007 die Kreditvergabestandards verschärft haben, sondern auch, weil viele Private keine zusätzlichen Kredite aufnehmen wollen. Das Geldmengenwachstum liegt mithin bei lediglich 2,7 % und so kann pauschal nicht von einer Geldschwemme gesprochen werden. Das Bild wird sich mit den heutigen Veröffentlichungen nicht ändern. Zudem werden die Konsumentenpreise in Deutschland im Monatsvergleich rückläufig erwartet, weil die Benzinpreise sanken. Die Jahresteuerungsrate dürfte demzufolge leicht nachgeben und unter die 2 %-Marke sinken, um die sie seit Monaten schwankt.
Ein Bereich der US-Wirtschaft, der seit Ende 2005 das Wachstum belastet hat und letztlich im Zentrum der Finanzkrise stand, der Immobilienmarkt, zeigt spätestens seit Ende 2011 Belebungstendenzen und dies sollte sich bei den heute anstehenden Neubauverkäufen fortsetzen. Die den Immobiliengesamtumsatz dominierenden Verkäufe bestehender Eigenheime haben im Oktober zugelegt und so rechnen wir nicht mit einer Enttäuschung. Den aktuellen Zustandsbericht der Gesamtwirtschaft liefert die US-Notenbank am Abend. Das Beige Book der Fed wird unseres Erachtens auf die anhaltend moderate Wirtschaftsentwicklung verweisen, wobei insbesondere die Konsumnachfrage als Stütze angesehen werden dürften, aber auch die Bautätigkeit. Mit einem schwachen Unterton sollte dagegen die Investitionsnachfrage belegt sein. Lohn- und Preisentwicklungen sollten als unkritisch eingestuft werden, so dass sich der Offenmarktausschuss (FOMC) in seiner aktuellen Geldpolitik bestätigt sehen wird. Ein nicht-stimmberechtigtes FOMC-Mitglied und ausgewiesener "Falke", Dallas-Fed-Präsident Fisher, redete gestern einer Obergrenze für Anleihekäufe das Wort. Allerdings wird es sich um eine Minderheitenmeinung handeln und so rechnen wir bei der nächsten FOMC-Sitzung in zwei Wochen nicht mit einer solchen Entscheidung.




EUR-USD: Der Euro scheiterte an der Hürde 1,3023 und daran, sich oberhalb von 1,30 festzusetzen. Unterstützungen lassen sich bei 1,2882 und in der Zone 1,2800/30 lokalisieren. Ungeachtet der Kursdelle bleibt das technische Umfeld konstruktiv. MACD und Stochastic richten sich gen Norden und der DMI ist im Kauf. Zudem weist der ADX eine steigende Tendenz auf aber noch auf niedrigem Niveau. Trading-Range: 1,2880 - 1,3010.
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Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

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Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 28.11.2012 - 08:34 Uhr
Sprache: Deutsch
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