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Marktkommentar Renten

ID: 742678

Trading Range: 140.98-141.83 / Tendenz: leichter

(LifePR) - Die Akteure an den internationalen Finanzmärkten hielten sich auch zum Wochenauftakt weiter zurück. Neben dem EU- Gipfel am 18. Und 19. Oktober in Brüssel dienten auch der noch ausstehende Troika- Bericht für Griechenland und die Frage nach einem Eintritt Spaniens unter den Rettungsschirm ESM als Entschuldigung für zögerliche Anlageentscheidungen. Zudem stehen in dieser Woche neben einer Flut von US- Unternehmensnachrichten auch einige wichtige Konjunktur- und Stimmungsindikatoren dies- und jenseits des Atlantiks auf dem Fahrplan.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen bewegten sich begleitet von nur geringen Umsätzen kaum von der Stelle. Die Rentenmärkte der EU- Schuldenländer verloren dagegen mit Ausnahme Griechenlands (17.24 %/-36 BP) und Italiens (4.96 %/-3 BP) gegenüber Bundesanleihen an Boden.
Die Risikoprämien 10-jähriger spanischer (5.77 %) und portugiesischer Bonds (7.86 %) weiteten sich gegenüber ihren deutschen Pendants um 10 bzw. 3 BP aus. Staatspapiere aus Frankreich (2.14 %) und Belgien (2.32 %) holten gegen Bunds 6 bzw. 4 BP auf.
US- Treasuries tendierten nach guten Quartalszahlen von Citigroup und erfreulichen Einzelhandelsumsätze etwas schwächer und stehen auch heute in Fernost angesichts der festen Aktienbörsen weiter leicht unter Druck.
Der Bund- Kontrakt (141.45) gab 22 Stellen ab, Bobl (125.64) und Schatz (110.655) gingen 12 bzw. 2 1/2 Ticks niedriger aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg auf 1.48 %,der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen weitete sich auf 142 BP aus. 10-jährige US- Treasuries rentieren einen BP höher bei 1.67 %,der JGB- Future (144.31) verliert 2 Stellen. Der Euroklettert auf 1.297 Dollar, der Preis für das Barrel Öl steigt auf 91.7Dollar.
Heute richtet sich die Aufmerksamkeit zunächst auf die ZEW- Umfrage. Während bei Beurteilung der aktuellen Lage (11.8 nach 12.6) mit einem geringen Rückgang gerechnet wird, sollte sich der steigende Optimismus in einem besseren Konjunkturausblick (-14.9 nach -18.2) widerspiegeln. Verbraucherpreise aus Großbritannien(+0.4 %/2.2 %), der Eurozone (+0.7 %/2.7 %; Kernrate 1.6 %) und in den Vereinigten Staaten (+0.5 %/1.9 %; Kernrate +0.2 %/2 %) im September dürften dagegen nur eine untergeordnete Rolle spielen. US- Industrieproduktion (+0.2 %; Kapazitätsauslastung78.3 %) und der NAHB- Wohnungsmarktindex (41 nach 40) runden den Datenkranz ab.




Am Primärmarkt stockt die Finanzagentur des Bundes am Mittwoch 2- jährige Schatzanweisungen um 5 Mrd. Euro auf. Spanien folgt am Donnerstag mit Aufstockungen von Bonos in Fälligkeiten Juli 2015 und Oktober 2016 um jeweils 1.2-1.5 Mrd. Euro sowie einem 10- jährigen Titel um 0.6-1 Mrd. Euro.
Gleichzeitig versteigert Frankreich 2-, 3-, 4- und 5- jährige BTANs im Volumen von insgesamt 6-8 Mrd. Euro sowie OAT- Linker bis Juli 2021 über 1.5-2.5 Mrd. Euro. Dem Emissionsvolumen von 16.5-19.5 Mrd. Euro stehen Kuponzahlungen und Tilgungen von knapp 23 Mrd. Euro gegenüber. Großbritannien begibt zudem in der zweiten Wochenhälfte 7- jährige Gilts im Volumen von 3.75 Mrd. GBP, das amerikanische Schatzamt 30- jährige TIPS über 7 Mrd. USD.
Der EFSFwird in Kürze den Markt mit einer 5- jährigen Benchmarkanleihe in Anspruch nehmen.
Technik:
Der Bund- Future setzte seine Konsolidierung fort und schloss (141.45) 22 Stellen unter Vortagsniveau. Der Ausblick bleibt unsicher, die Indikatoren auf Tagesbasis verlieren an Schwungkraft. Mit Blick auf den Wochenchart überwiegen positive Aspekte, erst über 141.65 (38.2 %- Retracement von 146.89 bis 138.41) hellt sich das Bild nachhaltig auf. Ein Kaufsignal beim MACD steht aber weiter aus. Widerstände sehen wir bei 141.83/87 (Hoch v. 15.10./Trendlinie), 141.95 (Hoch v. 28.09.), 142.06/17 (Wochentrend/61.8 %- Retracement von 144.49 bis 138.41) und 142.62 (Hoch v. 29.08.).
Unterstützungen liegen bei 141.39 (Tief v. 15.10.), 141.21/18 (Tief v. 12.10./Trendlinie), 141.01/140.98 (61.8 %- Retracement von 142.62 bis 138.41/Tief v. 11.10.), 140.71 (Tief v. 05.10.) und 140.49 (Hoch v. 24.09.).
Unterstützungen 141.39 / 141.18 / 140.98
Widerstände 141.83 / 141.95 / 142.17
Disclaimer
Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.

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Datum: 16.10.2012 - 09:05 Uhr
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