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Mit Teilzeit gegen weibliche Altersarmut

ID: 699872

Selbstbestimmte Vorsorge


(IINews) - (txn). Frauen verdienen auch heute meist weniger als ihre männlichen Berufskollegen bei gleicher Qualifikation. Dadurch ist nicht nur der Lebensstandard vergleichsweise niedriger, auch die Einzahlungen in die gesetzliche Altersvorsorge erreichen in der Regel nicht das Niveau der männlichen Kollegen. Für Mütter ist das besonders dramatisch, da ihre Rentenleistungen durch den regelmäßigen Karriereknick nach der Schwangerschaft ohnehin viel zu niedrig sind.

Eine private Altersvorsorge ist daher vor allem für Mütter besonders wichtig - muss aber natürlich auch finanziert werden können. Experten raten daher, nach der Babypause wieder ins Berufsleben zurückzukehren, um besser für das Alter vorsorgen zu können. Das betrifft jedoch nicht nur Familien, in denen aus finanziellen Gründen beide Elternteile arbeiten müssen. Auch in der "klassischen" Familiensituation mit dem Ehemann als Alleinverdiener breitet sich bei vielen Müttern im Hinblick auf die Zukunft Unbehagen aus. Denn wenn sich auf dem Weg ins Rentenalter das Paar trennt, sieht es mit der finanziellen Altersabsicherung für die Frau oft sehr schlecht aus. Arbeitsmarktexperten gehen von einer drastischen Zunahme der weiblichen Altersarmut aus.

Immer mehr Mütter nutzen daher das selbstverdiente Geld, um sich über die private Altersvorsorge einen finanziell sorgenfreieren Lebensabend gestalten zu können. Natürlich wird die Rückkehr ins Berufsleben nach der Babypause in der Regel von mehreren Faktoren motiviert. Es geht um soziale Kontakte, Anerkennung und Anhebung des eigenen Lebensstandards. Aber gleichzeitig wird es zunehmend wichtiger, sich dank eigener finanzieller Ressourcen selbstbestimmt um die Altersvorsorge zu kümmern.

Die Chancen stehen gut, dass es Mütter zukünftig leichter haben, eine Teilzeitstelle zu finden, die ihrem Knowhow entspricht. Denn die Nachfrage nach qualifizierten Teilzeitkräften wird in den nächsten Jahren deutlich steigen: "Die demographische Entwicklung in Deutschland führt zu einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Mütter können viele dieser Lücken bei einem entsprechend familiengerechten Arbeitsumfeld problemlos füllen." so Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland.





Die Unternehmen sind also gefordert. Sie beugen mit der Schaffung von Teilzeitarbeitsplätzen nicht nur einem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern vor, sondern übernehmen auch eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Indem sie ein Arbeitsumfeld schaffen, das genug Flexibilität bietet, um Beruf und Familie zu kombinieren, werden Mütter in die Lage versetzt, sich eigenverantwortlich um die Altersabsicherung zu kümmern. Und davon profitieren am Ende alle.


Bildrechte: Fotolia/txn

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Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.



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Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 14.08.2012 - 15:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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