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Viele lesen, einige zahlen - Tablet-Nutzer greifen oft zu Verlagsprodukten

ID: 674353

(ots) - PwC-Studie: Print-Leser greifen häufiger
zu Tablet-Ausgaben / iPad & Co erschließen neue Kundengruppen /
Digitale Ausgaben sollen mehr Inhalte bieten aber weniger kosten

Der Siegeszug der Tablet-PCs bietet den klassischen Printmedien
hervorragende Chancen zur Erschließung neuer und zur Aktivierung
bestehender Kundengruppen. Denn Verlagsprodukte auf Tablets erfreuen
sich großer Beliebtheit: Für fast zwei Drittel der Nutzer von iPad
oder ähnlichen Geräten gehört das Lesen von Zeitungen und
Zeitschriften auf Tablets zur Nutzungsroutine und ist damit eine noch
populärere Anwendung als die Nutzung von sozialen Netzwerken. Das
geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.

"Die Zukunft der Medien liegt zweifellos in der Digitalisierung
und der Erschließung neuer Vertriebskanäle. Verlage müssen trotz
hoher Startinvestitionen und langer Refinanzierungsperioden mit
Formaten und Geschäftsmodellen experimentieren, um überzeugende
Lösungen für alle Kundengruppen anzubieten und mittelfristig die
unvermeidlichen Einbußen aus dem traditionellen Printgeschäft
kompensieren zu können", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des
Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Für die Studie befragte PwC 500 Konsumenten zwischen 18 und 64
Jahren, die ein Tablet besitzen oder zumindest regelmäßig nutzen.
Über 50 Prozent der Befragten lesen Zeitungen und
Nachrichtenmagazine auf dem Tablet mehrmals pro Woche oder sogar
täglich.

Tablet-Besitzer ändern ihre Mediennutzungsgewohnheiten

Wer ein Tablet hat verlagert seine Mediennutzung zu Gunsten der
digitalen Sphäre, Gedrucktes wird aber auch nicht sofort und
vollständig aus dem Haushalt verbannt. Lediglich einer von zehn
Befragten gab an, nach dem Tablet-Kauf sein Printabonnement gekündigt




zu haben oder keine gedruckten Zeitungen mehr zu kaufen. Dagegen
verbringen rund 20 Prozent der befragten Konsumenten durch die
Tablet-Nutzung insgesamt mehr Zeit mit dem Lesen von Zeitschriften
und Zeitungen.

Konsumenten, die in der analogen Welt zu den Vielnutzern von
Zeitungen und Zeitschriften zählen, greifen auch auf dem Tablet
besonders häufig zu ihren bevorzugten Medien. So nutzen fast 58
Prozent der Print-Zeitschriftenleser die Tablet-Ausgabe ihrer
Zeitschriften oft bis sehr oft. Bei den Befragten, die keine analogen
Zeitschriften lesen, gilt dies nur für knapp über 10 Prozent.

Vier von zehn Nutzern zahlen schon für digitale Verlagsprodukte

Derzeit lesen die meisten Tablet-Nutzer ihre digitalen Zeitungen
und Zeitschriften kostenlos (57,6 Prozent). Doch schon knapp jeder
zehnte zahlt für den Einzelabruf seiner bevorzugten Pressetitel, etwa
ebenso viele haben ein digitales Abonnement abgeschlossen oder eine
kostenpflichte Applikation auf ihrem Tablet geladen. Eine Kombination
von Print- und Digitalabo beziehen rund sieben Prozent der Befragten.
Als "grundsätzlich attraktiv" bewerten das Kombiabonnement aber sogar
30 Prozent der Tablet-Nutzer.

Eine deutliche Mehrheit der Tablet-Nutzer (57 Prozent) würde pro
Ausgabe einer Tageszeitung höchstens einen Euro bezahlen, mehr als
jeder vierte (28,4 Prozent) sogar weniger als 50 Cent. Auf einem
Gratis-Angebot besteht ein Drittel der Befragten. Auch hier kann ein
Zusammenhang zwischen der Print-Titel-Nutzung und der
Zahlungsbereitschaft für digitale Titel festgestellt werden: Bei den
Konsumenten ohne Printabonnement kann sich fast die Hälfte nicht
vorstellen, für die Tablet-Ausgabe ein Entgelt zu zahlen, bei
Befragten mit Print-Abo sind es deutlich weniger mit 25 Prozent.
"Konsumenten, die regelmäßig auf gedruckte Zeitungen und
Zeitschriften zurückgreifen, bringen ihre Wertschätzung auch in der
digitalen Welt durch Zahlungsbereitschaft zum Ausdruck. Für Verlage
bedeutet dies, dass die Betreuung bestehender Abonnenten eine
weiterhin hohe Priorität genießen muss, denn diese Leser sorgen auch
digital für einen wesentlichen Teil der Umsätze", erläutert Ballhaus.

Kombination aus Werbung und Vertrieb verspricht Erfolg

Der Vertrieb von Paid Content mit der Werbefreiheit als zentralem
Verkaufsargument hat im Verlagsbereich nur eine sehr begrenzte
Wirksamkeit: Lediglich 15 Prozent der Tablet-Nutzer wären bereit, für
das Ausblenden von Werbung in ihrer Tablet-Zeitung oder -zeitschrift
ein zusätzliches Entgelt zu bezahlen. Neben dem reinen Vertrieb von
digitalen Verlagsinhalten in Form von In-App-Verkäufen von
Einzelausgaben und Abonnements können die Verlage also künftig die im
Printbereich bewährte Kombination aus Werbe- und Verkaufserlösen auch
auf digitale Inhalte übertragen.

Die Tablet-Ausgabe muss dabei aber einen deutlichen Mehrwert
gegenüber der Printversion aufweisen: Gut sieben von zehn Befragten
halten zusätzliche Hintergrundinformationen sowie ein speziell für
das Tablet entwickeltes Layout bzw. Bedienkonzept für wichtig, zwei
Drittel wünschen sich Videos und andere multimediale Elemente.
"Formate, die das technische Potenzial der Tablet-Geräte voll
ausschöpfen, versprechen langfristig den größten Erfolg. Bei der
Umsetzung von Applikationen sollten sich die Verlage vom starren
Format der Printausgabe lösen und den Nutzern Informationen und
Services auch über die Textfassung hinaus liefern", kommentiert
Ballhaus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.de/tablets

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Pressekontakt:
Claudia Barbe
PwC Presse
Tel.: (069) 95 85 - 3179
E-Mail: claudia.barbe(at)de.pwc.com
www.pwc.de/presse

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Datum: 05.07.2012 - 10:40 Uhr
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