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Wenn das Getreidefeld zur Acker-Wüste wird / Die Deutsche Wildtier Stiftung: Feldhamster sind vom Hunger-Tod bedroht

ID: 671619

(ots) - Der Feldhamsternachwuchs ist geboren. Unter dem
Acker in knapp zwei Meter Tiefe werden die Winzlinge jetzt von "Mama"
Hamster gesäugt. Der Feldhamster ist extrem selten und steht auf der
Roten Liste als "vom Aussterben bedroht". Deswegen ist das Überleben
des Nager-Nachwuchses immens wichtig. Doch derzeit bahnt sich ein
Drama an: Moderne Erntemaschinen arbeiten gründlich und verwandeln
wogende Getreidefelder innerhalb von Minuten in öde Flächen. Nach der
Ernte werden die Stoppelfelder zudem sofort umgepflügt. Der
Feldhamster hat überhaupt keine Zeit mehr, Körner für den langen
Winter zu sammeln, und die Hamsterbacken bleiben leer.

Dabei müssen Ackerbau und Feldhamsterschutz kein Widerspruch sein.
"Im Feldhamster-Schutzprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung in
Baden-Württemberg bieten wir den Hamstern auch nach der Ernte noch
Nahrung und Deckung", sagt Peer Cyriacks, Experte der Deutschen
Wildtier Stiftung. Dies ist nur durch die enge Zusammenarbeit mit den
Landwirten vor Ort möglich. Sie erhalten Ausgleichszahlungen, wenn
sie Klee und Luzerne anbauen, einen Erntestreifen mit Getreide auf
dem Feld stehen lassen und später als sonst üblich den Acker
umpflügen. Die beteiligten Landwirte sind mit Engagement dabei. "Doch
bundesweit ist es noch ein sehr weiter Weg bis zur Rettung des
Feldhamsters", betont Peer Cyriacks. "Wir brauchen jede
Unterstützung, Spenden und Patenschaften, um den Feldhamster vor dem
endgültigen Aussterben zu bewahren."

Welche Gefahren dem possierlichen Nager drohen, wenn die
Getreidefelder von heute auf morgen bis aufs letzte Körnchen
abgeerntet werden, zeigt ein fünfminütiger Film der Deutschen
Wildtier Stiftung anschaulich. Szenen aus dem Leben des Feldhamsters
stammen aus dem Film "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer", der
der Deutschen Wildtier Stiftung zur Verfügung gestellt wurden.





Sehen Sie das Video "Rettet den Feldhamster" unter
www.DeutscheWildtierStiftung.de.



Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon 040 73339-1874, Fax 040 7330278,
E.Goris(at)DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

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Datum: 02.07.2012 - 10:48 Uhr
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