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Marktkommentar Renten

ID: 668068

Trading - Range: 140.95-142.63 / Tendenz: leichter

(LifePR) - Die Risikoneigung bei internationalen Investoren nahm nach dem Ausverkauf des Vortages wieder etwas zu, erhielt aber durch schwache US- Konjunkturzahlen und die anstehenden Auktionen italienischer Staatsanleihen einen Dämpfer. Das US- Verbrauchervertrauen des Conference Board ist im Juni von 64.4 auf 63 Punkte gefallen, der Richmond- Fed- Herstellerindex sackte von 4 auf -3 Punkte durch. Spanien musste am Tag nach dem Rettungsantrag deutlich höhere Zinsen bei der Auktion von 3- und 6- monatigen Geldmarkttiteln akzeptieren. Insgesamt wurden gut 3 Mrd. Euro bei 2.36 % (nach 0.84 %) und 3.23 % (nach 1.74 %) bei Anlegern untergebracht.
Auch die Italiener mussten tiefer in die Tasche greifen, um sich über inflationsindizierte (ca. 1 Mrd. Euro) und Zero- Kupon Anleihen (ca. 3 Mrd. Euro) frische Mittel am Kapitalmarkt zu beschaffen.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen zeigten sich im Vorfeld des EU- Gipfels sehr schwankungsanfällig.
Am Ende des Tages stiegen die Renditen trotz anhaltend hoher Nervosität wieder leicht an. Die kleine Rating- Agentur Egan-Jones hat die Bonität Deutschlands von AA- auf A+ zurückgestuft. Dazu passt die Meldung, dass sich die Haftungsrisiken der Bundesrepublik aus den Hilfsfonds laut einem Bericht des Finanzministeriums mittlerweile auf 310 Mrd. Euro erhöht hat.
Die Spreadbewegungen zwischen Bonds der EU- Peripherie und deutschen Staatstiteln zeigten kein einheitliches Bild. Während die Risikoprämien 10-jähriger italienischer (6.15 %) und spanischer Anleihen (6.80%) wieder kräftig um 12 bzw. 20 BP anstiegen, machten portugiesische Titel (9.16 %) 5 BP gut.
Staatspapiere aus Frankreich (2.62 %) rentierten gegenüber vergleichbaren deutschen Anleihen 2 BP höher, Belgier (3.08 %/-4 BP) waren besser gesucht.
US- Staatsbonds tendierten trotz schwacher Konjunkturdaten nur wenig verändert und bewegen sich auch heute in Fernost angesichts nur geringer Bewegungen an den Aktienmärkten kaum von der Stelle.




Bund- (141.52) und Bobl- Kontrakt (126.11) schlossen 54 bzw. 22 Stellen leichter, der Schatz (110.55) ging 6 1/2 Ticks niedriger aus dem Markt. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg auf 1.52 %, der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen weitete sich auf 142 BP aus. 10-jährige US- Treasuries rentieren 1 1/2 BP höher bei 1.625 %, der JGB- Future (143.74) verliert 4 Ticks. Der Euro verharrt bei 1.25 Dollar, der Preis für das Barrel Öl steigt auf 79.3 Dollar.
Deutsche Importpreise (-0.6 %/2.3 %) und Verbraucherpreise aus den Bundesländern, die auf eine unveränderte Teuerungsrate für Gesamtdeutschland (0 %/1.8 %) im Juni hindeuten, sollten die Märkte kaum interessieren. Im Focus stehen dagegen in den Vereinigten Staaten die Auftragseingänge für langlebige Güter (+0.4 %; ex Transport +0.7 %). Die schwebenden Hausverkäufe (+1.5 %/9.9 %) runden den Datenkranz ab.
Am Primärmarkt begibt Italien am Donnerstag 6-8 Mrd. Euro BTPs und CCTeu. Das amerikanische Schatzamt versteigert heute 5- jährige Notes im Volumen von 35 Mrd. USD. Die EU begab eine 15- jährige Anleihe im Volumen von 2.3 Mrd. Euro bei Midswap +68 BP. Österreich syndizierte 2 Benchmarkanleihen mit Laufzeiten von 7(3 Mrd. Euro) und 32 Jahren (2 Mrd. Euro) bei Midswap +42 bzw. +100 BP. Finnland begab eine 30-jährige Anleihe im Volumen von 1 Mrd. Euro bei Midswap +45 BP.
Die Deutsche Pfandbriefbank plant einen 5- jährigen Hypothekenpfandbrief im Volumen von 500 Mio. Euro, der in den niedrigen Vierzigern über Midswap angeboten wird. Die EIB wird eine im September 2021 fällige Anleihe um mindestens 1 Mrd. Euro im Bereich Midswap + 65 BP aufstocken.
Technik:
Der Bund- Future konsolidierte innerhalb der am Vortag vorgegebenen Handelsspanne und schloss (141.52) 54 Stellen unter Vortagsniveau. Die Ausgangslage bleibt undurchsichtig, die Indikatoren zeigen kein einheitliches Bild. Während Stochastics und RSI positiv zu werten sind, steht ein Kaufsignal beim MACD noch aus. Beim Wochenchart überwiegen weiter negative Aspekte. Widerstände liegen bei 141.87 (61.8 %- Fibonacci von 142.26 bis 141.24), 142.11 (Hoch v. 26.06.), 142.26 (Hoch v. 25.06), 142.39 (38.2 %- Fibonacci von 145.97 bis 140.17), 142.63 (Hoch v. 15.06.), 142.95 (Hoch v. 19.06) und 143.09 (Hoch v. 18.06.).
Unterstützung sehen wir bei 141.39 (50 %- Fibonacci von 140.52 bis 142.26), 141.24 (Tief v. 26.06.), 140.95 (Tief v. 25.06.), 140.52 (Tief v. 22.06.), 140.35 (Tief v. 21.06.), 140.17 (Tief v. 20.06.) und 139.97 (50 %- Retracement von 133.97 bis 146.89).
Unterstützungen: 141.39 / 140.95 / 140.52
Widerstand: 141.87 / 142.26 / 142.63
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Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 27.06.2012 - 08:37 Uhr
Sprache: Deutsch
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