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FX Daily

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(LifePR) - US-Notenbank weitet Anleihetauschprogramm um 267 Mrd. USD aus und senkt Wachstums- und Inflationsprognosen; kein konkretes Signal für QE3; FOMC-Mitglieder halten erste Leitzinserhöhung unverändert im späten Verlauf 2014 für angemessen.
Die US-Notenbank hat eine weitere Lockerung der Geldpolitik beschlossen, da sich das Wachstum am Arbeitsmarkt abgeschwächt hat. Zudem bedrohen die globale Konjunkturabschwächung und vor allem die EWU-Schuldenkrise die US-Wirtschaftsentwicklung und so werden in den nächsten Monaten erneut kurzlaufende Staatsanleihen aus dem Portfolio der Fed im Gegenwert von 267 Mrd. USD gegen langlaufende getauscht ("Operation Twist").
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich zunächst auf die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone. In den letzten Monaten sind die Stimmungsbarometer deutlich gesunken und haben teilweise Rezessionsniveaus erreicht.
Vor diesem Hintergrund scheinen Stabilisierungen möglich. Allerdings belastet die EWUSchuldenkrise unvermindert und daher ist ein deutliches Signal für eine konjunkturelle Wende zum Besseren so gut wie ausgeschlossen. Erinnert sei beispielsweise an den Einbruch des ZEWSaldos der Konjunkturerwartungen. In den USA stehen die Eigenheimverkäufe im Kalender. Die Indikationen fallen unterschiedlich aus. Während in Kalifornien im Mai mehr Häuser verkauft wurden, sank die Zahl der schwebenden Hausverkäufe zuletzt - jedoch von einem hohen Niveau.
Per saldo sollten die Eigenheimverkäufe heute nicht enttäuschen. Auch die Industrieumfrage der Fed in Philadelphia sollte die Konjunkturzweifel nicht nähren. Der vergleichbare Index in der Region New York enttäuschte zwar massiv, der Philly-Fed-Index aber sank bereits im Vormonat deutlich und könnte sich somit leicht erholen. Der Index der Frühindikatoren wird nach dem Minus im April wieder leicht im Plus erwartet. Es wäre der siebte Anstieg in den letzten acht Monaten. Die moderaten Wachstumserwartungen in den USA würden dadurch gestützt.




EUR-USD: Der Euro hat sich per saldo gut behauptet, konnte von den Aussichten auf eine expansivere US-Geldpolitik aber nicht weiter profitieren. Stützend wirkten die griechische Regierungsbildung und die leichte Entspannung bei den Peripheriespreads. Technisch ist kurzfristig weiteres Erholungspotenzial vorhanden. Auf Tagesbasis sind Stochastic und MACD im Kauf und zudem wurde das 38,2 %-Retracement (1,2669) überwunden. Die nächsten Hürden finden sich bei 1,2748, 1,2821 und 1,2904 (61,8 %-Retracement). Trading-Range: 1,2570 - 1,2748.

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Datum: 21.06.2012 - 08:39 Uhr
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