Brasiliens Präsidentin unterschreibt historische DNA-Datenbankgesetzgebung zur Aufklärung und Verhinderung von Gewaltkriminalität
(ots) - Neues Gesetz wird Brasilien sicherer machen und Leben retten
CARLSBAD, New Mexico, 30. Mai 2012 /PRNewswire/ -- Jayann Sepich,
Gründerin von DNASaves (www.dnasaves.org [http://www.dnasaves.org/])
und Mutter des Mordopfers Katie Sepich, lobte Präsidentin Dilma
Rousseff und das brasilianische Parlament für die Verabschiedung
eines Gesetzes, das die Aufnahme der DNA von verurteilten Straftätern
in die brasilianische DNA-Datenbank vorschreibt. Frau Sepich begrüßt,
dass Brasilien nun auch zu einer steigenden Anzahl von Ländern
gehört, die dieses Gesetz verabschiedet haben. Mithilfe der
DNA-Datenbank werden diese Profile mit dem Beweismaterial aus bisher
nicht aufgeklärten Gewaltverbrechen verglichen. In Ländern mit
ähnlichen Programmen ist die Anzahl der aufgeklärten und verhinderten
Verbrechen enorm gestiegen. Präsidentin Dilma Rousseff hat dieses
historische Gesetz am 28. Mai 2012 unterschrieben.
?Den Bürgern Brasiliens steht es zu, mithilfe des bisher genausten
Identifizierungsinstruments für die Durchsetzung von
Rechtsvorschriften geschützt zu werden. Mit einem
DNA-Datenbankprogramm ist es Brasilien möglich, Verbrechen schneller
aufzuklären, künftige Straftaten zu verhindern und Leben zu retten",
erklärt Frau Sepich.
Der Sponsor dieses Gesetzes ist Senator Ciro Nogueira, der seine
Verabschiedung vorantrieb, als er erkannte, in welchem Umfang es der
Verhinderung von Verbrechen in ganz Brasilien dienen würde. Im August
2011 brachte Senator Nogueira die Familienmitglieder der Opfer des
Serienmörders Marco Trigueiro zur Leitung des Parlaments in Brasilia,
um das Gesetz zu unterstützen. Trigueiro terrorisierte Belo Horizonte
im Jahr 2009, als er fünf Frauen ermordete. ?Die meisten Morde in
Belo Horizonte hätten verhindert werden können, wäre das Gesetz
bereits in Kraft gewesen. Ich bin stolz, dass diese Familien den Mut
hatten, nach Brasilia zu kommen um ihre Geschichte zu erzählen, und
ich bin ebenso stolz auf meine Abgeordnetenkollegen, die für die
Verabschiedung des Gesetzes stimmten und Brasilien damit zu einem
sichereren Land machen", sagt Senator Nogueira.
Brasilien ist das 56. Land, das die DNA-Gesetzgebung verabschiedete,
und das dritte in Südamerika (Chile 2007, Uruguay 2010). ?Mit fast
200 Millionen Einwohnern und einer soliden Basis an kriminologischen
DNA-Laboratorien befindet sich Brasilien in einer hervorragenden
Position, um die größte DNA-Datenbank in Lateinamerika und eine der
größten in der Welt aufbauen zu können", sagt Tim Schellberg,
President von Gordon Thomas Honeywell Governmental Affairs, ein
Unternehmen, das weltweit Beratungsleistungen für DNA-Gesetzgebungen
und -Politik erbringt. Schellberg erwartet, dass das neue
brasilianische Gesetz eine Welle ähnlicher Gesetzgebungen in
Lateinamerika auslösen wird. ?Brasilien hat in gesamt Lateinamerika
großen Einfluss. Andere lateinamerikanische Länder haben abgewartet,
um zu sehen, was Brasilien unternehmen würde."
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Datum: 30.05.2012 - 15:53 Uhr
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