Idylle, Bedrohung, Wirtschaftsfaktor: "ZDFzeit" erkundet Deutschlands Flüsse
(ots) - Sie sind romantisch und voller Geschichte, sie
dienen der Erholung und der wirtschaftlichen Entwicklung: Flüsse sind
die Lebensadern unseres Landes. Aber ihre reißenden Fluten können
auch ganze Landstriche zerstören. Welches Verhältnis haben die
Deutschen zu ihren Flüssen? Die "ZDFzeit"- Dokumentation "Deutschland
- Deine Flüsse" am Dienstag, 24. April 2012, 20.15 Uhr, stellt die
deutschen Gewässer aus unterschiedlichen und überraschenden
Blickwinkeln vor.
Das innigste Verhältnis der Deutschen gilt wohl dem Rhein,
Sinnbild für Romantik und gepriesen von Dichtern und Musikern. Doch
der Fluss wurde in ein Bett aus Beton gezwängt, um Überflutungen
einzudämmen, moskitogeschwängerte Sumpfgebiete trockenzulegen und der
Schifffahrt eine zuverlässige Wasserstraße zu schaffen. "ZDFzeit"
fragt nach, was von der einstigen Romantik übrigblieb.
Andere Flüsse konnten sich mehr von ihrer ursprünglichen Schönheit
bewahren. Zum Beispiel die Havel, auf der entspannte
Hausboot-Urlauber die Uferidylle genießen und scheue Tiere, darunter
sogar den seltenen Eisvogel, beobachten können.
Für die bedrohliche, zerstörerische Seite der Flüsse steht die
Hochwasserkatastrophe an der Elbe und ihren Nebenflüssen im Mai 2002.
Menschen ertranken, Häuser wurden weggerissen, Straßen unterspült.
"ZDFzeit" besucht das damals schwer getroffene sächsische
Weesenstein: Die Schäden sind zwar beseitigt, das Trauma aber bleibt.
Für die wirtschaftliche Bedeutung der Flüsse stehen unter anderem
die künstlichen Wasserstraßen, die Kanäle. Die Dokumentation wirft
einen Blick auf die Geschichte des Main-Donau-Kanals, von dem sich
die bayerische Landesregierung entscheidende Fortschritte für die
wirtschaftliche Entwicklung des Freistaats erhoffte. Doch nach 30
Jahren Bauzeit und einem immensen Aufwand für die 171 Kilometer mit
16 Schleusen herrscht heute gähnende Leere in der Wasserrinne. Der
Kanal ist für die modernen Frachtschiffe zu klein, der lange Umweg
übers Meer billiger.
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Datum: 20.04.2012 - 13:03 Uhr
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