Aktien
Aktien bilden einen Teil des Grundkapitals eines Unternehmens....
(IINews) - .... so sind sie nach dem Deutschen Aktiengesetz und internationalen Standards definiert. Der Inhaber einer Aktie partizipiert an der positiven und negativen Unternehmensentwicklung und erhält gleichzeitig gegenüber der Unternehmensgesellschaft Stimmrechte (außer bei stimmrechtslosen Aktien). Die Aktie als Wertpapier verfällt nur bei der Unternehmensliquidation vollständig.
Ausgabe von Aktien
Nicht jedes Unternehmen gibt Aktien aus, hierzu ist die Gründung eine Aktiengesellschaft (AG) oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (Kürzel KGaA) erforderlich. Die Aktien können börslich oder außerbörslich gehandelt werden. Wenn die entsprechende Unternehmensgesellschaft gegründet wird, teilen die Inhaber/Gründer das Grundkapital in so viele Teile, wie Aktien ausgegeben werden. Dasselbe kann auch bei schon etablierten Aktiengesellschaften nochmals in Form eines Aktienschnitts vorgenommen werden, hierbei werden Aktien beispielsweise gesplittet, also auf einen Nennwert zum halben Preis doppelt so viele Aktien ausgegeben, um sie besser handelbar zu machen. Auch geben Unternehmen im Zuge einer Kapitalaufnahme zusätzliche Aktien aus. Sie beteiligen damit die Aktionäre am Unternehmen. Die Ausgabe von Aktien ist die Aktienemission. Es gibt diese Form der Unternehmensbeteiligung schon sehr lange, historische Aktien lassen sich in Europa bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Allerdings könnte ihre Geschichte auch noch älter sein, denn einen Handel mit Optionsscheinen, dem ja Aktien zugrunde liegen, gab es offensichtlich schon in Indien, Mesopotamien und Bahrein im zweiten vorchristlichen Jahrtausend.
Finanzielle Bedeutung von Aktien
Die Wertpapiere sind zu drei finanziellen Zwecken geeignet:
-der Unternehmenspartizipation in Form von Dividenden
-der Spekulation
-dem langfristigen Wertzuwachs oder -erhalt
Alle drei Ziele können überproportional gut und völlig negativ ausfallen. Sämtliche Faustregeln in Bezug auf Aktien dürfen seit den späten 1980er Jahren - dem Beginn einer Serie von Finanzkrisen - als obsolet gelten. Aktien sind weder ein todsicheres Instrument zur Altersvorsorge, noch sind sie so brandgefährlich, dass man tunlichst die Finger davon lassen sollte. Es gibt immer wieder höchst interessante Entwicklungen, bei denen Aktien ihren Wert im Verlaufe eines Jahres verdoppelt oder noch mehr vervielfachen, andererseits gibt es Aktien, die in den späten 1980er Jahren mehr wert waren als heute. Wer also damals im guten Glauben in diese Aktie investiert hat, verlor ein Stück seiner Altersvorsorge (die heute über 60-Jährigen), er könnte jedoch die Aktie vererben, seine Enkel könnten unglaubliche Gewinne damit einfahren. Das Unternehmen kann auch in Konkurs gehen, dann wird die Aktie wertlos. Aktien werden daher oft in Aktienfonds gebündelt, hier achtet das Management auf eine gesunde Diversifikation (Verteilung, Streuung) der Titel und auf ein ausgewogenes Risikomanagement, bei dem schwache Titel gezielt verkauft werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich ein Aktionär nicht aus innerer Überzeugung an ein Unternehmen bindet und deshalb dessen Aktien halten möchte. Die erfolgreichsten Investoren der Welt tun jedoch gerade das. Warren Buffet kauft keine Aktie, die er nicht mindestens zehn Jahre halten würde.
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Datum: 02.04.2012 - 16:05 Uhr
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